In fast jedem Unternehmen liegt das Material für Filme schon bereit: die Website, die Master-Präsentation, Produktfotos, ein Imagevideo. Daraus legt mint einmal den Motion-Styleguide deiner Marke an. Danach wird aus jedem Briefing ein Film im eigenen Design, in allen Formaten, die deine Kanäle brauchen.
Schritt 1: Material rein
Du startest mit dem, was du hast. mint liest:
- die Website über ihre URL,
- Bilder, auch als SVG,
- ein Video,
- HTML oder ZIP,
- eine Präsentation als PPTX, PPT, Keynote, ODP oder PDF, mit bis zu 100 MB und 60 Folien.
Du kannst die Quellen kombinieren, zum Beispiel Website und Master-Präsentation. Eigene Hausschriften lädst du dazu. Folien deiner Präsentation übernimmst du auf Wunsch als Layout-Vorlagen.
Tipp: Gib mint die Quelle, die dein aktuelles Corporate Design am genauesten zeigt. Eine veraltete Präsentation führt zu einem veralteten Styleguide.
Schritt 2: Der Motion-Styleguide übersetzt deine Marke
Aus dem Material entsteht in etwa 60–90 Minuten der Motion-Styleguide. Er hält fest, wie deine Marke sich bewegt: Farbwelt mit Rollen, Schriften und Typoskala, Formensprache und Bildstil, Layouts in 16:9, 9:16 und 1:1, Übergänge, Temperament und Regeln wie Kontraste und Mindestgrößen.
Der Styleguide wird einmal angelegt, und jeder weitere Film greift darauf zurück. Was sonst noch zur Marke gehört, liegt im Brand Kit: Logos, Intro und Outro, Stimme je Sprache, Musik, Schreibweisen und verbotene Begriffe.
Schritt 3: Briefing und Regie
Für jeden Film schreibst du ein Briefing: Freitext, Kernbotschaft, No-Gos, Einstieg, Ziellänge und Quell-URLs. Den Sprechertext übernimmt mint wörtlich, geglättet oder frei formuliert. Eigene Bilder und Videos gibst du dazu, Dokumente wie PDF oder DOCX nimmt der KI-Agent entgegen.
Dann führst du Regie. Der Agent produziert, du gibst die Richtung vor, zum Beispiel „Szene 4 ruhiger, mehr Fokus auf die Kennzahl“. Oder du bearbeitest jede Folie direkt im Editor. Jede Szene wird in rund 25 Sekunden gerendert, eine automatische Qualitätsprüfung achtet auf Textüberlauf, Mindestschriftgröße, Lesezeit, Ränder und Farbsprünge. Zur Abstimmung kommentiert dein Team mit Zeitmarke, die Runden liegen als Fassungen V1, V2 und V3 vor.
Schritt 4: Filme raus für jeden Kanal
mint exportiert MP4 in Full HD (1920 × 1080) als 16:9, 9:16 und 1:1. Untertitel bekommst du als SRT-Datei. Damit hast du für jeden Kanal das passende Format:
| Kanal | Passendes Format |
|---|---|
| YouTube | 16:9, für Shorts 9:16 |
| TikTok | 9:16 |
| 1:1 oder 16:9 | |
| X | 16:9 oder 1:1 |
| LMS | 16:9 als MP4-Upload |
Das MP4 lässt sich in jedes LMS hochladen. Wie das für Schulungen aussieht, zeigt die Seite zu E-Learning-Videos. Alle Einzelheiten zu Auflösung und Seitenverhältnissen stehen unter Formate und Export.
Beispiel: Ein erfundener Maschinenbauer kündigt ein neues Serviceportal an. Aus einem Briefing entstehen der 16:9-Film für YouTube und das Intranet, eine 9:16-Fassung für TikTok und ein 1:1-Clip für LinkedIn.
Der Ablauf bei cinematic und explainer
Der Weg über den Motion-Styleguide gilt für mint motion design. Bei mint cinematic und mint explainer entstehen Bilder und Videoszenen neu. Dort führt der Ablauf vom Briefing über Skript, Storyboard, Bilder, Ton und Video bis in den Editor und zum Export. Brand Kit, KI-Agent und Zusammenarbeit nutzt du bei allen drei Filmarten.
Technik, Abrechnung und Datenschutz
mint läuft im Browser, eine Installation ist nicht nötig. Abgerechnet wird über ein Enterprise-Konto mit Credits, Filme gibt es ab ca. 25 € pro Minute. Hosting und Datenhaltung liegen in der EU. Einzelheiten zu Auftragsverarbeitung und technischen Maßnahmen findest du unter Sicherheit und Datenschutz. Den Ablauf zeigen wir dir gern in einer Demo, einen Termin vereinbarst du über Kontakt.