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Leitfaden · motion design

Der mint-Leitfaden für Motion-Design-Filme

Dieser Leitfaden zeigt, wie dein Team mit mint Motion-Design-Filme im eigenen Corporate Design produziert, vom Styleguide über das Briefing bis zum Export. Er enthält Kernregeln und Vorlagen zum Kopieren und sagt offen, wo die Grenzen liegen.

20 Min. Lesezeit5 Kapitel

Dieser Leitfaden ist für Teams, die regelmäßig Filme brauchen: Marketing und Brand, HR und Recruiting, Learning & Development, interne Kommunikation und Vertrieb. Er gilt genauso für Agenturen, die für ihre Kunden produzieren. Du erfährst, wie mint motion design arbeitet, wie du ein tragfähiges Briefing schreibst und wo die Grenzen liegen. Wer wenig Zeit hat, liest Kapitel 01 und kopiert die Briefing-Vorlage.

Beispiel: Durch den Leitfaden zieht sich ein erfundenes Beispiel. Nordwerk, ein Maschinenbauer mit 4.000 Mitarbeitenden, produziert einen Onboarding-Film für neue Kolleginnen und Kollegen in der Produktion. Firma, Zahlen und Texte sind ausgedacht.

01 Die Kurzfassung

mint motion design macht aus einem Briefing einen Motion-Design-Film im Corporate Design deiner Marke. Die Grundlage ist ein Motion-Styleguide, den du einmal anlegst. Danach entsteht jeder Film im gleichen Design, ob Pflichtschulung, Produktlaunch oder Quartalszahlen. Sechs Regeln entscheiden über den größten Teil der Qualität.

Sechs Kernregeln

  1. Erst der Styleguide, dann der Film. Der Motion-Styleguide legt Farben, Schriften, Layouts und Bewegung fest. Er entsteht einmal in etwa 60 bis 90 Minuten. Gib ihm die besten Quellen, die du hast, denn jeder spätere Film zehrt davon.
  2. Eine Kernbotschaft je Film. Was soll dein Publikum am Ende wissen oder tun? Wenn du das nicht in einem Satz sagen kannst, plane zwei Filme statt einem.
  3. Konkret schlägt schön. Ziel, Zielgruppe, Länge, Formate, Einstieg und No-Gos gehören ins Briefing. „Modern und frisch“ hilft niemandem, „60 Sekunden für neue Mitarbeitende in der Produktion“ schon.
  4. Fakten lieferst du. Zahlen, Namen, Termine und Quellen gehören ins Briefing oder ins Material. Je genauer deine Angaben, desto weniger korrigierst du später.
  5. Entscheide, wem der Text gehört. Der Sprechertext-Modus legt fest, ob dein Text wörtlich übernommen, geglättet oder frei formuliert wird. Was schon freigegeben ist, bleibt wörtlich.
  6. Die erste Fassung ist ein Entwurf. Prüf Szene für Szene, gib konkrete Regieanweisungen und arbeite in Runden. Freigeben tut am Ende ein Mensch.

Die Briefing-Vorlage

Kopier die Vorlage, füll sie aus und setz sie ins Briefing. Felder, die du nicht brauchst, lässt du weg. Ein ausgefülltes Beispiel steht in Kapitel 03 bei Schritt 3.

Ziel:
Was soll nach dem Film anders sein? Was weiß, denkt oder tut das Publikum?

Zielgruppe:
Wer schaut zu, mit welchem Vorwissen, in welcher Situation (Schreibtisch, Werkhalle, unterwegs)?

Kernbotschaft:
Ein Satz, der hängen bleiben soll.

Länge:
Ziellänge in Sekunden

Formate:
16:9, 9:16 und/oder 1:1 – und wo der Film läuft

Einstieg:
Womit beginnt der Film? Kennzahl, Frage, Aussage oder Titel

Inhalte/Szenen:
1. …
2. …
3. …

Zahlen:
Jede Zahl mit Quelle und Stand

No-Gos:
Begriffe, Motive, Aussagen und Tonfall, die nicht vorkommen dürfen

Sprechertext-Modus:
wörtlich / geglättet / frei

Sprechertext:
(nur wenn vorhanden)

Material:
Quell-URLs, Dokumente, eigene Bilder und Videos – und wofür sie gedacht sind

02 So arbeitet mint

mint läuft im Browser, du installierst nichts. Ein KI-Agent produziert, du führst Regie. Wer realistisch planen will, sollte den Ablauf und die typischen Zeiten kennen und wissen, was die erste Fassung leistet. Den Überblick über alle drei Filmarten gibt die Seite So funktioniert mint.

Fünf Stationen bis zum Film

  1. Styleguide (einmal je Marke). Aus deinen Quellen entsteht der Motion-Styleguide: Farbwelt mit Rollen, Schriften und Typoskala, Formensprache, Bildstil, Layouts, Übergänge, Bewegungsprinzipien und Regeln wie Kontraste und Mindestgrößen.
  2. Briefing (für jeden Film). Ein Freitext mit Kernbotschaft, Einstieg, Ziellänge, No-Gos und Quell-URLs. Dazu kommen eigene Bilder und Videos.
  3. Szenen. Aus dem Briefing entsteht eine Folge von Szenen. Jede Szene nutzt ein Layout aus dem Styleguide, zum Beispiel Titel, Kennzahl, Liste oder Prozess.
  4. Ton. Eine KI-Stimme auf Deutsch, Englisch oder Französisch oder deine eigene Aufnahme, dazu KI-Musik oder deine Markenmusik. Die Musik wird unter dem Sprecher automatisch leiser.
  5. Film. mint rendert die Szenen zu einem MP4 in Full HD, in 16:9, 9:16 oder 1:1. Untertitel bekommst du als SRT-Datei.

Was wie lange dauert

ArbeitsschrittTypische DauerWie oft
Neuen Styleguide anlegenetwa 60–90 Minuteneinmal je Marke
Element im Styleguide ändern oder neues Layout anlegenetwa 10 Minutenbei Bedarf
Neue freie Szene anlegenetwa 5 Minutenbei Bedarf
Rendernrund 25 Sekunden je Szenebei jeder Fassung
Abstimmung und Freigabehängt von deinem Freigabeweg abin Runden

Die Produktion selbst ist selten der Engpass. Die meiste Zeit fließt in die Abstimmung: Wer muss den Film sehen, wer gibt frei, wer prüft die Zahlen? Wenn du das vor dem Briefing klärst, sparst du ganze Runden. Gescheiterte Styleguide-Läufe werden übrigens nicht berechnet.

Erst ein Entwurf, dann der Feinschliff

Die erste Fassung ist vollständig: alle Szenen, alle Texte, Sprecher und Musik. Fertig ist sie damit noch nicht. Rechne mit Feinschliff in Runden, im Chat mit dem Agenten oder direkt im Editor. Jede Folie und jeder Text bleibt frei bearbeitbar. Sinnvoll ist diese Reihenfolge:

  1. Runde 1: Dramaturgie. Stimmt die Reihenfolge? Fehlt eine Szene, ist eine zu viel? Trägt der Einstieg?
  2. Runde 2: Text und Zahlen. Wortlaut, Schreibweisen, Quellen, Lesbarkeit.
  3. Runde 3: Ton und Tempo. Stimme, Betonung, Musik, Übergänge.

Wer in Runde 1 schon Kommas korrigiert, korrigiert sie oft zweimal. Jede Runde hältst du als Fassung fest, also V1, V2, V3. So bleibt nachvollziehbar, was sich geändert hat und wer es wollte.

Du führst Regie, mint produziert

Der KI-Agent ist dein Regie-Chat. Du gibst Anweisungen im Projektkontext, so wie du sie einer Kollegin im Schnitt geben würdest: „Szene 4 ruhiger, mehr Fokus auf die Kennzahl.“ Auch Dokumente wie PDF oder DOCX gibst du über den Chat in den Film.

Zusätzlich prüft mint automatisch auf Textüberlauf, Mindestschriftgröße, Lesezeit, Ränder und Farbsprünge. Diese Prüfung fängt handwerkliche Fehler ab. Ob die Botschaft stimmt, ob eine Zahl aktuell ist und ob der Film raus darf, entscheidet weiterhin ein Mensch in deinem Team.

03 Erste Schritte

Acht Schritte führen vom ersten Upload bis zum fertigen MP4, jeweils mit einer schwachen und einer starken Anweisung zum Vergleich. Das Beispiel ist der erfundene Onboarding-Film von Nordwerk.

Schritt 1: Den Styleguide anlegen

Was du tust: Du gibst mint die Quellen deiner Marke. Möglich sind eine Website (URL), Bilder (auch SVG), ein Video, HTML oder ZIP und Präsentationen als PPTX, PPT, Keynote, ODP oder PDF (bis 100 MB und 60 Folien). Du kannst die Quellen kombinieren. Eigene Hausschriften lädst du dazu hoch, und einzelne Folien deiner Präsentation übernimmst du als Layout-Vorlagen.

Worauf es ankommt: Der Styleguide ist nur so gut wie seine Quellen. Eine aktuelle Masterpräsentation mit echten Inhaltsfolien sagt mehr über deine Marke als eine Startseite. Die Website zeigt Farben und Bildstil im Einsatz, ein bestehender Markenfilm zeigt, wie sich deine Marke bewegt. Nordwerk lädt Website, Masterpräsentation und Hausschrift hoch und übernimmt sechs Folien als Vorlagen, darunter eine Kennzahl- und eine Prozessfolie.

Nach etwa 60 bis 90 Minuten steht der Styleguide. Sieh ihn dir in Ruhe an, bevor der erste Film entsteht. Ein Element zu ändern oder ein neues Layout anzulegen dauert danach etwa 10 Minuten. Wie fertige Styleguides aussehen, zeigen die Styleguide-Beispiele.

A Walk Through the PlantStil Skizze auf Foto · 16:9 · 1:16

Vorher/Nachher bei einer Änderung am Styleguide:

  • ✗ Schwach: „Der Styleguide wirkt noch nicht ganz nach uns.“
  • ✓ Stark: „In den Kennzahl-Layouts ist zu viel Grün. Grün nur als Akzent, die Zahl selbst in Dunkelblau, Schriftgröße wie in der Masterpräsentation.“

Tipp: Welche Rolle die Farben deiner Marke spielen, siehst du vorab mit dem Styleguide-Check. Das Prinzip dahinter erklärt der Ratgeber Was genau ist ein Motion-Styleguide?

Schritt 2: Das Brand Kit füllen

Was du tust: Im Brand Kit liegt alles, was über einen einzelnen Film hinaus gilt: Logos, Farben, Icons, Mediathek, Intro und Outro, die Stimme je Sprache, ein Aussprache-Lexikon, Musik, Schreibweisen und verbotene Begriffe, die KI-Kennzeichnung sowie Figuren und Produkte.

Worauf es ankommt: Der Styleguide beschreibt, wie deine Marke aussieht und sich bewegt. Das Brand Kit hält fest, was sie sagt und wie sie klingt. Du musst nicht alles am ersten Tag füllen. Fang mit drei Dingen an: Schreibweisen, Aussprache und Stimme. Fehler dort fallen in jeder Freigabe sofort auf.

Vorher/Nachher bei Schreibweisen und Aussprache:

  • ✗ Schwach: „Bitte auf die richtige Schreibweise achten.“
  • ✓ Stark: „Schreibweise: ‚Nordwerk Campus‘, nie ‚NW-Campus‘. ‚Mitarbeitende‘ statt ‚Mitarbeiter‘. Aussprache: ‚NWX‘ wird ‚En-We-Iks‘ gesprochen. Verbotener Begriff: ‚Fabrik‘, bei Nordwerk heißt es ‚Werk‘.“

Wichtig: Klär mit Kommunikation oder Legal, wie dein Unternehmen KI-generierte Inhalte kennzeichnet, und hinterleg die Kennzeichnung im Brand Kit. Hintergründe findest du unter Verantwortungsvolle KI.

Schritt 3: Das Briefing schreiben

Was du tust: Das Briefing ist ein Freitext. Hinein darf alles, was den Film bestimmt: Ziel, Inhalte, Sprechertext, Bildideen, Vorgaben. Die wichtigsten Angaben sind Kernbotschaft, Einstieg, Ziellänge, No-Gos und Quell-URLs. Dazu wählst du den Sprechertext-Modus: wörtlich übernehmen, geglättet oder frei formuliert.

Worauf es ankommt: Ein gutes Briefing beantwortet die Fragen, die eine erfahrene Kollegin vor dem Start stellen würde. Für wen ist der Film? Was soll danach anders sein? Was darf auf keinen Fall passieren? Die Länge legst du realistisch fest. Für den Sprechertext hilft der Skript-Längenrechner: Text rein, Filmlänge raus. Ausführlich behandelt das der Ratgeber So schreibst du ein Film-Briefing, das funktioniert.

Vorher/Nachher beim Ziel:

  • ✗ Schwach: „Wir brauchen einen modernen Onboarding-Film.“
  • ✓ Stark: „Neue Mitarbeitende in der Produktion wissen nach 60 Sekunden, was an ihrem ersten Tag passiert und wen sie fragen können.“

Vorher/Nachher beim Einstieg:

  • ✗ Schwach: „Bitte spannend anfangen.“
  • ✓ Stark: „Einstieg mit der Kennzahl: 4.000 Kolleginnen und Kollegen an zwölf Standorten, und ab heute du.“

So sieht das vollständige Briefing von Nordwerk aus (erfundenes Beispiel):

Ziel:
Neue Mitarbeitende in der Produktion wissen nach dem Film, was an ihrem ersten Tag passiert und wen sie fragen können.

Zielgruppe:
Neue Kolleginnen und Kollegen in Montage und Logistik, erster Arbeitstag, kein Vorwissen über Nordwerk. Sie sehen den Film im Lernportal oder in der Mitarbeiter-App.

Kernbotschaft:
Du bist nicht allein, und bei uns geht Sicherheit vor Tempo.

Länge:
60 Sekunden

Formate:
16:9 für Lernportal und Intranet, 9:16 für die Mitarbeiter-App

Einstieg:
Kennzahl: 4.000 Kolleginnen und Kollegen an zwölf Standorten – und ab heute du.

Inhalte/Szenen:
1. Titel: Willkommen bei Nordwerk
2. Kennzahl: 4.000 Kolleginnen und Kollegen, zwölf Standorte
3. Aussage: Sicherheit geht vor Tempo.
4. Prozess: Deine ersten drei Wochen – Tag 1 Sicherheitsunterweisung, Woche 1 mit Patin oder Pate, Woche 3 Feedbackgespräch
5. Liste: Das brauchst du am ersten Tag – Ausweis, Sicherheitsschuhe, Zugang zum Lernportal
6. Bild mit Text: Foto der Montagehalle, „Hier arbeitest du ab Woche 2“
7. Abschluss: Deine Patin oder dein Pate hilft, sonst das HR-Team am Standort

Zahlen:
4.000 Mitarbeitende, zwölf Standorte (Quelle: Intranet, Stand Oktober 2026)

No-Gos:
Nie „Fabrik“, bei Nordwerk heißt es „Werk“. Keine Personen ohne Schutzausrüstung. Kein Werbeton.

Sprechertext-Modus:
wörtlich

Sprechertext:
Willkommen bei Nordwerk. 4.000 Kolleginnen und Kollegen an zwölf Standorten – und ab heute du. Bei uns gilt eine Regel vor allen anderen: Sicherheit geht vor Tempo. Darum beginnt dein erster Tag mit der Sicherheitsunterweisung. In der ersten Woche begleitet dich deine Patin oder dein Pate durch das Werk. Nach drei Wochen setzt ihr euch zusammen und sprecht darüber, was gut läuft und was du noch brauchst. Für deinen ersten Tag brauchst du drei Dinge: deinen Ausweis, Sicherheitsschuhe und den Zugang zum Lernportal. Ab der zweiten Woche arbeitest du in der Montagehalle. Und wenn du eine Frage hast: Deine Patin oder dein Pate hilft dir. Sonst ist das HR-Team an deinem Standort für dich da. Schön, dass du da bist.

Material:
Foto der Montagehalle (eigenes Bild, für Szene 6), Video aus der Ausbildungswerkstatt (für den Abschluss), Karriereseite der Website als Quell-URL

Tipp: Setz den Sprechertext unter eine eigene Zeile „Sprechertext:“. Dann ist klar, was gesprochen wird und was Regieanweisung ist. Im Modus „wörtlich“ bleibt der gesprochene Text so, wie du ihn geschrieben hast. Die übrigen Vorgaben des Briefings gelten trotzdem.

Schritt 4: Material und Medien beilegen

Was du tust: Eigene Bilder und Videos legst du dem Briefing bei, als PNG, JPG, WebP, MP4, MOV oder WebM. Quell-URLs gibst du im Briefing an. Dokumente wie PDF oder DOCX gehen über den Chat-Agenten in den Film. Firmenfotos und eigenes Videomaterial verarbeitet mint im Markendesign, Fotos setzt du per Bild-zu-Video in Bewegung.

Worauf es ankommt: Sag, wofür jedes Material gedacht ist. Ein Stapel Bilder ohne Hinweis lässt offen, welches Foto in welche Szene gehört. Echte Fotos aus deinem Haus wirken in internen Filmen oft glaubwürdiger als jede Illustration. Wähl lieber drei starke Motive als zwanzig mittelmäßige.

Vorher/Nachher beim Beschreiben von Material:

  • ✗ Schwach: „Anbei ein paar Bilder, nimm, was passt.“
  • ✓ Stark: „Das Foto der Montagehalle gehört in Szene 6, per Bild-zu-Video langsam in Bewegung setzen. Das Video aus der Ausbildungswerkstatt läuft im Abschluss im Hintergrund.“

Achtung: Lade nur Material hoch, an dem du die Rechte hast, und klär bei Fotos von Mitarbeitenden die Einwilligung. Was mit deinen Daten passiert, steht auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.

Schritt 5: Die Szenen prüfen und steuern

Was du tust: Du siehst dir die erste Fassung an, Szene für Szene. Änderungen gibst du als Regieanweisung im Chat oder machst sie direkt im Editor. Passt kein Layout, beschreibst du eine freie Szene. Sie steht nach etwa 5 Minuten.

Worauf es ankommt: Kümmer dich zuerst um die Dramaturgie, dann um Details. Nenn bei jeder Anweisung die Szene, sag, was sich ändern soll, und wenn möglich, warum. Sammle die Anmerkungen einer Runde und gib sie gebündelt. Weil das Rendern rund 25 Sekunden je Szene dauert, kannst du in kurzen Runden arbeiten.

Vorher/Nachher bei einer Regieanweisung:

  • ✗ Schwach: „Das gefällt mir noch nicht so.“
  • ✓ Stark: „Szene 2 ruhiger, mehr Fokus auf die Kennzahl.“

Vorher/Nachher bei einer Kürzung:

  • ✗ Schwach: „Die Liste ist zu viel.“
  • ✓ Stark: „Szene 5: höchstens drei Punkte, ‚Zugang zum Lernportal‘ zuerst, je Punkt höchstens vier Wörter.“

Diese Regieanweisungen kannst du kopieren und anpassen:

Szene [Nr.] ruhiger, mehr Fokus auf [Element].
Szene [Nr.]: Layout [Prozess] statt [Liste].
Szene [Nr.]: Text auf höchstens [Anzahl] Wörter kürzen. Kernaussage: [Satz].
Szene [Nr.] und Szene [Nr.] tauschen.
Szene [Nr.] streichen, die Zahl daraus in Szene [Nr.] übernehmen.
Neue freie Szene nach Szene [Nr.]: [was zu sehen ist, welcher Text, welche Wirkung].
Einstieg stärker: mit [Kennzahl / Frage / Aussage] beginnen.

Tipp: Kleine, exakte Korrekturen wie ein Wort, eine Zahl oder ein Zeilenumbruch gehen im Editor am schnellsten. Absichten wie „ruhiger“ oder „mehr Fokus“ formulierst du besser im Chat.

Schritt 6: Sprecher und Musik festlegen

Was du tust: Du wählst eine KI-Stimme von ElevenLabs auf Deutsch, Englisch oder Französisch, mit Emotion und Betonung. Alternativ lädst du eine eigene Sprachaufnahme hoch. Für die Musik nimmst du KI-Musik oder deine Markenmusik. Unter dem Sprecher wird sie automatisch leiser.

Worauf es ankommt: Die Stimme richtet sich nach dem Publikum. Für ein Onboarding passt eine ruhige, freundliche Stimme besser als ein Trailer-Sprecher. Fachbegriffe, Abkürzungen und Produktnamen trägst du ins Aussprache-Lexikon im Brand Kit ein, damit sie richtig klingen. Stimmen hörst du vorab im KI-Stimmen-Check. Mehr zu Sprechern und Musik steht auf der Seite KI-Stimmen und Musik.

Vorher/Nachher beim Ton:

  • ✗ Schwach: „Sprecher bitte sympathisch.“
  • ✓ Stark: „Ruhige, warme Stimme, freundlich, kein Werbeton. In Szene 3 ‚Sicherheit geht vor Tempo‘ mit Nachdruck, danach eine kurze Pause. Musik zurückhaltend.“

Tipp: Hör den Film einmal ohne Bild. Wenn der Ton allein verständlich ist, trägt meist auch der Film.

Schritt 7: Review und Freigabe

Was du tust: Du holst die Beteiligten ins Projekt. Es gibt die Rollen Viewer, User und Company-Admin. Im Review kommentiert dein Team mit Zeitmarke und Anhängen, und du hältst die Fassungen als V1, V2 und V3 fest. Wer gerade im Projekt ist, siehst du live.

Worauf es ankommt: Kläre vor V1, wer freigibt, und hol diese Person früh dazu, nicht erst bei V3. Bitte um Kommentare an der Zeitmarke statt um Sammelmails. Mehr dazu auf der Seite Zusammenarbeit und Freigaben.

Vorher/Nachher bei einem Review-Kommentar:

  • ✗ Schwach: „Bei den Zahlen stimmt irgendwas nicht.“
  • ✓ Stark: „Zeitmarke 0:12: Seit dem 1. Oktober sind es 13 Standorte. Bitte in Szene 2 und im Sprechertext ändern. Die aktuelle Standortliste hängt an.“

Wichtig: Die automatische Qualitätsprüfung findet Textüberlauf, zu kleine Schrift, zu knappe Lesezeit, Probleme an den Rändern und Farbsprünge. Ob Inhalt, Zahlen und Tonfall stimmen, prüfst du mit deinem Team. Die Freigabe gibt immer ein Mensch.

Schritt 8: Exportieren

Was du tust: Du exportierst den Film als MP4 in Full HD, in 16:9, 9:16 oder 1:1. Untertitel bekommst du als SRT-Datei dazu.

Worauf es ankommt: Plan die Formate schon im Briefing. Der Styleguide enthält jedes Layout in 16:9, 9:16 und 1:1, so entsteht das Hochformat aus eigenen Layouts statt aus einem Ausschnitt. Im Hochformat ist trotzdem weniger Platz für Text, darum lohnt sich dort eine eigene Vorgabe zur Textmenge. Das MP4 lässt sich in jedes LMS hochladen, ins Intranet stellen oder auf deinen Kanälen veröffentlichen. Einzelheiten stehen unter Formate und Export.

Vorher/Nachher bei den Formaten:

  • ✗ Schwach: „Bitte auch noch was fürs Handy.“
  • ✓ Stark: „Formate: 16:9 fürs Lernportal, 9:16 für die Mitarbeiter-App. Im Hochformat höchstens fünf Wörter je Texttafel.“

Tipp: Lade die SRT-Datei mit ins Lernportal, wenn es Untertitel unterstützt. In der Werkhalle oder im Großraumbüro läuft der Ton oft nicht mit.

04 Werkzeugkasten

Diese Bausteine steuerst du in Briefing, Chat und Editor an. Was mint (noch) nicht kann, steht am Ende des Kapitels.

Neun Layouts

Jedes Layout gibt es in 16:9, 9:16 und 1:1. Im Briefing kannst du je Szene ein Layout nennen, wie im Nordwerk-Beispiel, oder die Wahl offen lassen.

LayoutWofürBeispiel Nordwerk
TitelEinstieg, Kapitelanfang„Willkommen bei Nordwerk“
Kennzahleine Zahl, die etwas aussagt4.000 Kolleginnen und Kollegen
Listedrei bis fünf gleichrangige PunkteDas brauchst du am ersten Tag
Vergleichzwei Zustände oder OptionenPapierformular und Lernportal
ProzessAbläufe, Schritte, ZeitachsenDeine ersten drei Wochen
Bild mit TextFoto oder Video mit AussageMontagehalle mit Bildzeile
Aussageein Satz, ein Leitsatz„Sicherheit geht vor Tempo.“
Bühneein Motiv im Mittelpunktdas Werkstor am ersten Morgen
AbschlussKontakt, nächster Schritt, Logo„Deine Patin hilft dir.“

Passt keines, legst du eine freie Szene an (etwa 5 Minuten) oder ergänzt den Styleguide um ein neues Layout (etwa 10 Minuten). Das neue Layout steht dann jedem weiteren Film zur Verfügung.

Temperament

Der Styleguide beschreibt, wie sich deine Marke bewegt, von ruhig über ausgewogen bis dynamisch. Einzelne Szenen steuerst du per Regieanweisung, zum Beispiel „Szene 4 ruhiger“.

TemperamentWirkungPasst zu
ruhiglange Standzeiten, weiche BewegungPflichtschulung, Compliance, ernste Themen
ausgewogenklarer Rhythmus, nichts drängtOnboarding, Produkt-Erklärung, Quartalszahlen
dynamischschnelle Wechsel, viel BewegungRecruiting-Kampagne, Produktlaunch, Social Media

Kinetik, Tiefe und Übergänge

  • Kinetik: Text erscheint auf den Takt. Das trägt kurze Botschaften, Einstiege und Social-Clips. Für lange Erklärungen ist ruhig stehender Text besser lesbar. Mehr dazu im Glossar unter Kinetic Typography.
  • Tiefe und Flug-Übergänge: In 2,5D fliegt der Blick durch Ebenen von einer Szene zur nächsten. Setz das sparsam ein, etwa an Kapitelwechseln.
  • Übergänge: Sie gehören zusammen mit den Bewegungsprinzipien zum Styleguide. Deshalb bewegen sich alle Filme einer Marke auf dieselbe Art.

Sprechertext-Modi

ModusWas passiertWann
wörtlichDein Sprechertext wird genau so übernommen.freigegebene Texte, Pflichtschulungen, rechtlich geprüfte Formulierungen
geglättetDein Text bleibt inhaltlich gleich und wird sprachlich geglättet.Texte, die stimmen, aber nach Schriftdeutsch klingen
freimint formuliert den Sprechertext aus deinem Briefing.Inhalte und Stichpunkte sind da, ein Text noch nicht

Die übrigen Vorgaben des Briefings gelten in jedem Modus.

Eigene Medien und Bild-zu-Video

Firmenfotos und eigenes Videomaterial verarbeitet mint im Markendesign, auch als Montage aus eigenem Material. Erlaubt sind PNG, JPG, WebP, MP4, MOV und WebM. Einzelne Fotos setzt du per Bild-zu-Video in Bewegung. Das lohnt sich bei ruhigen Motiven wie einer Halle, einem Produkt oder einem Arbeitsplatz.

Stimmen, Musik und Untertitel

  • KI-Stimmen von ElevenLabs auf Deutsch, Englisch und Französisch, mit Emotion und Betonung
  • eigene Sprachaufnahme als Alternative, etwa von der Geschäftsführung
  • Stimme je Sprache und Aussprache-Lexikon im Brand Kit
  • KI-Musik oder eigene Markenmusik, automatisch leiser unter dem Sprecher
  • Untertitel als SRT-Datei

Formate und Export

Exportiert wird ein MP4 in Full HD. Welches Format wohin passt:

FormatTypische Ausspielung
16:9Lernportal, Intranet, Präsentation, Website
9:16Mitarbeiter-App, Stories, Reels
1:1Feeds in sozialen Netzwerken

Review, Rollen und Fassungen

  • Kommentare mit Zeitmarke und Anhängen
  • Fassungen V1, V2, V3
  • Rollen Viewer, User und Company-Admin
  • Live-Präsenz im Projekt und Kommentare an Projekten und Referenzen

Chat oder Editor

Beides führt zum Ziel. Wenn du weißt, was du willst, aber nicht genau wie, nimm den Chat. Weißt du genau, wie, nimm den Editor.

Chat mit dem AgentenEditor
Absichten: „ruhiger“, „mehr Fokus auf die Kennzahl“exakte Korrekturen: ein Wort, eine Zahl, ein Umbruch
Änderungen über mehrere SzenenFeinschliff an einer einzelnen Folie
neue Szenen und freie SzenenTexte, die du schon genau im Kopf hast
Dokumente wie PDF und DOCX einbringenletzte Kontrolle vor der Freigabe

Was mint (noch) nicht kann

Damit du richtig planst, hier die Grenzen:

  • Keine Avatare oder sprechenden KI-Personen. mint motion design arbeitet mit Typografie, Formen, Bildern, Bewegung und Sprecher. Für Filme mit Figuren, Orten und Kamerafahrten gibt es mint cinematic, für Erklärfilme, die mit Bildern erzählen, mint explainer.
  • Keine automatischen Sprachfassungen. Die Sprache wählst du je Film. Für eine englische Fassung legst du einen eigenen Film an, im selben Styleguide.
  • Kein SCORM-Export und keine LMS-Schnittstelle. Das MP4 lässt sich in jedes LMS hochladen.
  • Kein Einbett-Player, keine öffentliche API, keine White-Label-Version.
  • Kein „fertig ohne Nacharbeit“. Die erste Fassung ist ein Entwurf. Feinschliff und Freigabe bleiben bei deinem Team.
  • Kein Ersatz für Inhalte. Botschaft, Fakten und Freigaben kommen von dir und deinem Team. Fehlt im Briefing die Kernbotschaft, fehlt sie auch im Film.

05 Von gut zu großartig

Ob ein Ergebnis gut oder großartig wird, hängt selten an der Software und meistens an Gewohnheiten. Erfahrene Teams machen dabei einiges anders.

Den Styleguide pflegen

Behandle den Styleguide wie ein Produkt, das du mit deinem Team laufend pflegst. Kommt in Freigaben dreimal dieselbe Korrektur, gehört sie in den Styleguide statt in den nächsten Film. Ein neues Layout kostet etwa 10 Minuten und steht danach jedem Film zur Verfügung. Leg fest, wer im Team Änderungen am Styleguide verantwortet.

Briefing-Vorlagen im Team teilen

Bau aus der Vorlage in Kapitel 01 eigene Varianten je Filmtyp: Pflichtschulung, Produktlaunch, Quartalszahlen, Recruiting. Füll die Felder vor, die immer gleich sind, also Zielgruppe, Formate, No-Gos und Freigabeweg. So startet jede Kollegin mit einem halben Briefing.

Filmtyp: Pflichtschulung (Vorlage Team L&D)
Zielgruppe: alle Mitarbeitenden, kein Vorwissen
Formate: 16:9 fürs Lernportal
Länge: höchstens 120 Sekunden je Modul
Sprechertext-Modus: wörtlich (Texte sind von Legal freigegeben)
No-Gos: kein Werbeton, keine Witze über Unfälle, keine Personen ohne Schutzausrüstung
Freigabe: Fachbereich, dann Legal, dann L&D

Ziel:
Kernbotschaft:
Einstieg:
Inhalte/Szenen:
Zahlen:
Sprechertext:
Material:

Serien statt Einzelfilme planen

Fünf kurze Filme zu einem Thema funktionieren oft besser als ein langer. Plane Serien: ein Onboarding in sechs Modulen, eine Schulung in Kapiteln, Quartalszahlen jedes Quartal im gleichen Aufbau. Weil der Styleguide gleich bleibt, passen alle Teile optisch zusammen. Beispiele dafür findest du unter Onboarding-Videos erstellen und E-Learning-Videos erstellen.

Freigaben früh einbinden

Wer am Ende freigibt, sollte schon V1 sehen und nicht erst V3. Kläre den Freigabeweg vor dem Briefing und schreib ihn hinein. Hol Fachabteilung, Kommunikation und, wo nötig, Legal mit passender Rolle ins Projekt. Wer nur schauen soll, bekommt die Rolle Viewer.

Das Brand Kit als Gedächtnis nutzen

Jede Korrektur, die du zweimal machst, gehört ins Brand Kit: eine Schreibweise, eine Aussprache, ein verbotener Begriff. So machst du jede Korrektur nur einmal, und neue Kolleginnen im Team erben das Wissen der alten.

Kürzer werden

Kürzer ist fast immer besser. Streiche, bis die Kernbotschaft allein steht. Meldet die Qualitätsprüfung zu knappe Lesezeiten, hilft meist weniger Text besser als mehr Zeit. Orientierung gibt der Ratgeber Wie lang sollte ein Erklärfilm sein?

Für Agenturen: ein Styleguide je Kunde

Agenturen legen je Kundenmarke einen eigenen Styleguide an. So entstehen Varianten für Pitches und Kampagnen, ohne dass sich Marken vermischen. Die Kreation bleibt bei dir und deinem Team, mint nimmt die Produktionsarbeit ab. Mehr dazu unter mint für Agenturen.

Dein nächster Schritt

Am schnellsten verstehst du mint, wenn du es an einem echten Thema siehst. In einer Demo zeigen wir dir den Ablauf vom Styleguide bis zum Export und klären Fragen zu Preis, Datenschutz und Einführung in deinem Team. Demo vereinbaren

Für Filme mit Figuren und Orten gibt es den Leitfaden für cinematic, für Erklärfilme mit KI-Bildern den Leitfaden für explainer.

Filme aus mint

Alle Filme sind mit mint entstanden. Firmen und Personen sind frei erfunden. Alle Filmbeispiele

Backend Development at an Insurer – the Honest VersionStil Prisma Nacht · 16:9 · 1:13
Project Lotse Kick-offStil Violett Labor · 1:1 · 0:47
Mein Büro hat keine DeckeStil Streetwear Collage · 9:16 · 0:40
Six Months of Meeting-Free FridaysStil Violett Labor · 1:1 · 1:26
Changeover Time: 48 → 19 MinutesStil Retro Orange · 1:1 · 1:16
Hallo, wir sind der Firmenkunden-ServiceStil Pixel Hallo · 16:9 · 1:21

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert ein Motion-Design-Film mit mint?

Der Motion-Styleguide entsteht einmal in etwa 60 bis 90 Minuten. Danach entsteht jeder Film aus einem Briefing, das Rendern dauert rund 25 Sekunden je Szene. Wie lange es bis zur Freigabe dauert, hängt vor allem von deinen Abstimmungsrunden ab.

Brauche ich Kenntnisse in Animation oder Design?

Du brauchst keine Animationssoftware, mint läuft im Browser. Das Design kommt aus dem Motion-Styleguide deiner Marke. Wichtig sind ein klares Briefing und ein geübtes Auge dafür, was zu deiner Marke passt.

Kann ich meinen eigenen Sprechertext verwenden?

Ja. Im Modus „wörtlich“ wird dein Text genau so übernommen, im Modus „geglättet“ sprachlich geglättet. Im Modus „frei“ formuliert mint den Text aus deinem Briefing. Eine eigene Sprachaufnahme kannst du ebenfalls hochladen.

In welchen Sprachen gibt es den Sprecher?

Die KI-Stimmen von ElevenLabs sprechen Deutsch, Englisch und Französisch, mit Emotion und Betonung. Die Sprache wählst du je Film. Automatische Sprachfassungen gibt es bei motion design nicht, für eine zweite Sprache legst du einen eigenen Film im selben Styleguide an.

Wie kommt der Film in unser LMS oder Intranet?

Du exportierst ein MP4 in Full HD, in 16:9, 9:16 oder 1:1, dazu Untertitel als SRT-Datei. Das MP4 lässt sich in jedes LMS hochladen. Eine direkte LMS-Schnittstelle gibt es nicht.

Was kostet ein Film mit mint motion design?

Filme gibt es ab ca. 25 € pro Minute. Abgerechnet wird über ein Enterprise-Konto mit Credits, den genauen Preis besprechen wir in der Demo. Gescheiterte Styleguide-Läufe werden nicht berechnet.

Bereit für deinen ersten Film?

Bring eine Präsentation oder deine Website mit. In 15 Minuten zeigen wir dir, wie dein Motion-Styleguide aussehen kann.

  • Filme ab ca. 25 € pro Minute
  • EU Hosted · DSGVO

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15 Minuten per Video-Call. Wir zeigen dir und deinem Team mint live und besprechen den Bedarf eures Unternehmens.

Wofür möchtest du mint einsetzen? Mehrfachauswahl

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Für die Terminwahl nutzen wir den Kalender von Calendly. Er lädt erst, wenn du externe Medien erlaubst. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Beispielfilm · mint

Film

Briefing

Was mint daraus gemacht hat