Klassische Videoproduktion ist ein Ping-Pong aus Mails, Korrekturlisten und Wartezeit. Mit mint sprichst du direkt mit dem, der produziert. Der KI-Agent setzt deine Anweisungen im Projekt um, du siehst das Ergebnis und entscheidest, wie es weitergeht.
Der Agent produziert, du führst Regie
Du bringst Ziel, Botschaft und Urteil mit, der Agent übernimmt die Handarbeit: Szenen anpassen, Texte kürzen, Inhalte umstellen. Eine Schnittsoftware oder Timeline musst du dafür nicht lernen, du sagst einfach, was du willst.
Der Agent arbeitet im Projektkontext. Er kennt Briefing, Szenen, den Motion-Styleguide deiner Marke und das Material, das du hochgeladen hast. Darum genügen kurze Anweisungen wie „Szene 4 ruhiger, mehr Fokus auf die Kennzahl“.
So sieht ein Ergebnis aus: Eine erfundene Papierfabrik macht aus ihrem Nachhaltigkeitsbericht mit 84 Seiten eine interne Kurzfassung von 90 Sekunden. Die Bildschirmansichten auf dieser Seite zeigen, wie ein solches Projekt im Regie-Chat abläuft, vom Briefing mit PDF bis zur überarbeiteten Szene.
Beispiele für Anweisungen
Gute Anweisungen sind konkret und beziehen sich auf eine Stelle im Film, zum Beispiel:
Szene 4 ruhiger, mehr Fokus auf die Kennzahl.
Kürze den Sprechertext in Szene 2 auf zwei Sätze.
Mach aus der Aufzählung in Szene 3 einen Prozess mit vier Schritten.
Übernimm die drei Kernaussagen aus dem angehängten Quartalsbericht.
Nutze in Szene 5 das Produktfoto aus der Mediathek.
Der Film soll mit der wichtigsten Zahl beginnen.
Tipp: Sag lieber, was der Zuschauer verstehen soll, als wie es aussehen soll. „Die Einsparung muss sofort ins Auge fallen“ führt oft weiter als „größere Schrift“.
Ein Beispiel: der Rollout-Film für ein neues Tool
Beispiel: Die Interne Kommunikation eines erfundenen Maschinenbauers mit 4.000 Mitarbeitenden stellt ein neues Reisekosten-Tool vor. Sie hängt das Handbuch als PDF an und schreibt ins Briefing: zwei Minuten, Fokus auf die drei Schritte zur Abrechnung, freundlicher Ton. Den ersten Entwurf schaut sich das Team gemeinsam an. Danach folgen drei Anweisungen im Chat: „Szene 2 kürzer, die Zeitersparnis zuerst nennen“, „Mach aus der Aufzählung in Szene 3 einen Prozess“ und „Der Schluss soll auf die Hilfeseite im Intranet verweisen“. Den Namen des Tools korrigiert die Redakteurin selbst im Editor. Die zweite Fassung geht danach an die Personalabteilung zur Freigabe.
Dokumente über den Chat einbringen
Viele Filme beginnen mit einem Dokument: dem Quartalsbericht, dem Handbuch für ein neues Tool, der Unterlage für die Pflichtschulung. PDF, DOCX und andere Dokumente gibst du über den Chat in das Projekt. Der Agent übernimmt die Inhalte in den Film. Du kannst ihm sagen, worauf es ankommt, etwa „nur die Zahlen aus Kapitel 2“ oder „die fünf Schritte des Freigabeprozesses“.
Wie du ein gutes Briefing aufbaust, zeigt der Ratgeber So schreibst du ein Film-Briefing, das funktioniert.
Chat oder Editor: beides geht
Einen Tippfehler korrigierst du schneller selbst, als ihn dem Agenten zu beschreiben. Feinschliff geht deshalb auf zwei Wegen: im Chat mit dem Agenten oder direkt im Editor. Jede Folie und jeder Text bleibt frei bearbeitbar, auch nachdem der Agent sie erstellt hat. Was du von Hand änderst, gilt.
Für größere Umbauten ist der Chat meist schneller, für den letzten Schliff an einer Formulierung der Editor. Viele Teams wechseln je nach Aufgabe zwischen beiden.
Der Mensch behält die Kontrolle
Der Agent produziert auf deine Anweisung, welche Fassung gilt, entscheidest du. Mit Kommentaren und Fassungen V1, V2, V3 stimmst du den Film im Team ab, bevor er rausgeht. Wie das abläuft, zeigt die Seite Zusammenarbeit und Freigaben.
Mehr zum Grundsatz „Mensch in Kontrolle“ liest du unter Verantwortungsvolle KI.
Für welche Filme der Agent arbeitet
Der Agent gehört zur Plattform und arbeitet bei allen drei Filmarten mit: bei mint motion design für Filme im exakten Corporate Design, bei mint cinematic für Realfilm-Szenen und bei mint explainer für Erklärfilme. Wie alles zusammenspielt, erklärt So funktioniert mint.


