Hinter einem KI-Film stehen viele kleine Entscheidungen: Wer ist die Figur, wo steht die Kamera, woher kommt das Licht, was hört man? Ein einzelner Prompt trifft sie nicht. Dieser Leitfaden zeigt dir, wie du sie in mint cinematic triffst, sodass der Agent die Produktionsarbeit macht und du die Regie behältst.
Er richtet sich an Marketing-, Brand- und HR-Teams in Unternehmen und an Agenturen, die Kampagnenfilme, Recruiting-Storys, Pitchfilme oder Social Ads produzieren. Du brauchst keine Erfahrung mit KI-Videomodellen. Hilfreich ist ein Gefühl dafür, wie ein Film gebaut ist: Szenen, Einstellungen, Schnitt.
01 Die Kurzfassung
Wenn du nur fünf Minuten hast, lies dieses Kapitel. Die sechs Regeln entscheiden über den größten Teil der Qualität. Alles Weitere im Leitfaden vertieft sie.
Sechs Regeln für bessere KI-Filme
- Schreib ein Briefing, kein Stichwort. „Recruiting-Film, emotional“ lässt dem Modell jede Freiheit, und es nutzt sie. Eine Logline, zwei Figuren und eine Szenenliste geben dem Agenten die Leitplanken, die dein Film braucht.
- Beschreib jede Figur einmal genau und dann immer gleich. Alter, Gesicht, Haare, Kleidung, Haltung. Wer die Beschreibung von Szene zu Szene verändert, bekommt von Szene zu Szene eine etwas andere Person.
- Denk in Einstellungen, nicht in Adjektiven. Mit „cineastisch“ und „hochwertig“ kann das Modell wenig anfangen. Brauchbare Anweisungen sind etwa: Nah oder Totale, Kamera auf Augenhöhe oder von unten, Licht von links durchs Fenster.
- Entscheide am Bild, bevor du Video erzeugst. Ein Szenenbild ist schnell neu erzeugt und leicht zu beurteilen. Erst wenn Figur, Ort und Licht im Standbild stimmen, lohnt sich die Bewegung.
- Halte am Storyboard an, wenn die Idee noch offen ist. Szenenbilder je Szene und ein Storyboard-PDF reichen, um eine Geschichte zu prüfen, einen Pitch zu zeigen oder eine Freigabe einzuholen.
- Du führst Regie, der Agent produziert. Gib Anweisungen pro Szene und mit Grund: „Szene 4 näher an ihr Gesicht, wir sollen die Erleichterung sehen.“ Allgemeines Lob oder allgemeine Kritik hilft dem Agenten nicht weiter.
Die Briefing-Vorlage
Kopiere die Vorlage, füll sie aus und gib sie mint als Briefing. Felder, zu denen du noch nichts weißt, lässt du leer. Der Agent schlägt dann etwas vor, und du entscheidest. Ein ausgefülltes Beispiel findest du in Kapitel 03.
LOGLINE
Ein Satz: Wer will was, was steht im Weg, wie endet es?
FIGUREN
Je Figur: Name, Alter, Rolle, Aussehen (Gesicht, Haare, Statur),
Kleidung, Haltung, typische Geste.
ORTE
Je Ort: Was für ein Ort, Tageszeit, Wetter, drei prägende Details.
LOOK UND LICHT
Bildwirkung (z. B. dokumentarisch, ruhig, warm), Farbwelt,
Hauptlichtquelle, Kamerastil (Handkamera, Stativ, Fahrt).
SZENENLISTE
Nr. – Was passiert – Einstellung und Kamera – ungefähre Dauer
LÄNGE
Ziellänge in Sekunden
FORMATE
Hauptformat und weitere Ausspielungen (z. B. 16:9, 9:16)
TON UND STIMMEN
Sprecher oder Off-Stimme, Charakterstimmen, Sprache, Musikstimmung
NO-GOS
Was auf keinen Fall vorkommen darf: Motive, Begriffe, Logos,
Sicherheitsverstöße, Klischees
Tipp: Die Logline ist das wichtigste Feld. Wenn sie in einem Satz nicht aufgeht, wird auch der Film unklar. Schreib sie zuerst und zeig sie jemandem, der das Projekt nicht kennt. Mehr dazu steht im Ratgeber So schreibst du ein Film-Briefing, das funktioniert.
02 So arbeitet mint
mint ist kein einzelner Videogenerator. Die Videogenerierung ist nur einer von acht Schritten vom Briefing bis zum Export, eingebettet in Skript, Storyboard, Ton und Editor. Jeder Schritt bleibt sichtbar, prüfbar und bearbeitbar. Der Agent bereitet vor, dein Team optimiert und gibt frei. Am Ende steht ein ganzer Film, den du weiter schneiden kannst, und nicht ein einzelner Clip.
Acht Schritte in einem Projekt
| Schritt | Was mint macht | Was du entscheidest |
|---|---|---|
| 1. Briefing | wertet Idee oder fertiges Skript aus | Ziel, Ton, Grenzen |
| 2. Skript | schreibt Logline, Charaktere und Szenen oder übernimmt dein Skript | Geschichte und Wortlaut |
| 3. Storyboard | legt die Szenen mit je einem Bild-Prompt an | Einstellungen und Reihenfolge |
| 4. Szenenbilder | erzeugt Bilder in deiner Markensprache, mit Varianten | welche Variante bleibt |
| 5. Ton | erzeugt Sprecher und Charakterstimmen mit ElevenLabs | Stimmen und Betonung |
| 6. Video | erzeugt die Videoszenen, zum Beispiel mit Seedance | Bewegung und Takes |
| 7. Editor | führt Takes, Ton und Musik zusammen | Feinschnitt |
| 8. Export | liefert MP4 oder FCPXML | Format und Auflösung |
Den Überblick über alle drei Filmarten findest du unter So funktioniert mint.
Was du realistisch erwarten kannst
Wie lange ein Film dauert, hängt weniger von seiner Länge ab als von deinem Anspruch und der Zahl der Runden. Diese Netto-Produktionszeiten sind Beispiele aus dem Pilotbetrieb:
| Film | Länge | Netto-Produktionszeit |
|---|---|---|
| Dokumentarisch | 15 Sekunden | 4 Stunden |
| Kampagne | 1:08 Minuten | 90 Minuten |
| Social-Clip | 33 Sekunden | 1 Stunde |
| Erklärfilm (explainer) | 1:15 Minuten | 1 Stunde |
| Produkt-Erklärfilm (explainer) | 1:36 Minuten | 115 Minuten |
Auffällig ist, dass der kürzeste Film am längsten gedauert hat. Ein dokumentarischer Look mit hohem Anspruch an Realismus verlangt, dass du jede Einstellung genau prüfst und öfter neu erzeugst. Außerdem heißt netto: reine Arbeitszeit am Film. Abstimmungen mit Fachabteilung, Legal oder Geschäftsführung kommen in deinem Kalender dazu.
Wichtig: Das sind Beispiele, keine Zusagen. Plane für deinen ersten Film mehr Zeit ein. Mit jedem Projekt lernst du, welche Anweisungen beim ersten Versuch sitzen.
Runden gehören dazu
KI-Modelle liefern bei gleicher Anweisung nicht zweimal dasselbe Ergebnis, das liegt in ihrer Arbeitsweise. Rechne deshalb damit, dass du manche Szenen mehrmals erzeugst, bis Gesicht, Hände und Licht stimmen.
Wichtiger als ein Treffer beim ersten Mal ist, dass du schnell siehst, was nicht sitzt, und es änderst, ohne den Rest des Films anzufassen. Dafür ist der Ablauf in Schritte geteilt: Ein falsches Szenenbild betrifft nur diese eine Szene.
Was sich gegenüber einer klassischen Produktion ändert
Filmproduktion bedeutet Aufwand, ob im eigenen Haus, in der Agentur oder im Brand-Team. Mit cinematic verschiebt sich dieser Aufwand vom Dreh in die Regie:
| Klassische Filmproduktion | Mit mint cinematic | |
|---|---|---|
| Ablauf | mehrere Werkzeuge und Dienstleister, viele Übergaben | ein Projekt vom Briefing bis zum schnittfertigen Film |
| Dreh | jeder Drehtag bindet Team, Technik und Orte | Figuren, Orte und Licht entstehen mit KI |
| Runden | lange Iterationszyklen | Runden in Stunden, Änderungen nur an der betroffenen Szene |
| Wiederkehrende Formate | jede Variante ist eine neue Produktion | Varianten mit denselben Figuren und Referenzen |
Was gleich bleibt: Jemand muss wissen, was der Film erzählen soll, und jede Einstellung beurteilen. Diese Arbeit nimmt dir mint nicht ab. Einen ausführlichen Vergleich findest du unter KI oder klassische Videoproduktion.
Entwürfe am Storyboard prüfen
Für frühe Phasen musst du nicht den ganzen Film produzieren. Der Ablauf hat eine natürliche Haltestelle: Nach Storyboard und Szenenbildern siehst du jede Szene als Bild, mit Varianten zur Auswahl, und exportierst das Ganze als Storyboard-PDF. Damit prüfst du, ob die Geschichte trägt, bevor du Zeit in Ton und Video steckst. Agenturen nutzen das für Pitches und Previsualisierung, Unternehmen für die interne Freigabe einer Idee.
Der Mensch führt Regie
Der KI-Agent produziert, du führst Regie. Im Regie-Chat sprichst du mit dem Projekt, und der Agent setzt im Projektkontext um: Er kennt Briefing, Figuren, Szenen und deine bisherigen Entscheidungen. So steuerst du Tonalität, Freigaben und Produktionslogik, ohne Werkzeugwechsel und ohne dass Kontext verloren geht.
Beispiel: Du schreibst: „Passe den Kamerawinkel in Szene 4 an. Ich hätte gern mehr Fokus auf die Frau und ihre Emotionen.“ Der Agent prüft Szene und Prompt und antwortet: „Prompt angepasst, Szene 4 neu erzeugt.“
Kein Ergebnis geht ohne dich weiter. Der Agent macht Vorschläge und führt aus, die Freigaben kommen von dir und deinem Team. Das gilt für das Skript genauso wie für jedes Szenenbild und jeden Take.
Wann cinematic passt und wann nicht
cinematic wirkt wie ein gedrehter Film: Figuren, Orte, Licht, Kamerafahrten. Typische Einsatzfelder:
| Einsatz | Worum es geht | Typisches Format |
|---|---|---|
| Kampagnenfilme | Launches, Hero Assets, Markengeschichten | 16:9 |
| Recruiting-Storys | ein Arbeitstag aus Sicht einer Figur | 16:9 und 9:16 |
| Microdrama und Action | Spannung, Handlung, Cliffhanger in Folgen | 16:9 oder 9:16 |
| Social Ads | Kurzformate in Varianten für bezahlte Kampagnen | 9:16 |
| UGC-Clips | Creator-Stil für TikTok, Instagram und LinkedIn | 9:16 |
| Pitchfilme | Previsualisierung, Konzepte, Cases | 16:9 oder 9:16 |
Konkrete Anwendungen zeigen die Seiten Werbevideos und Kampagnenfilme erstellen und Imagefilm mit KI erstellen.
Willst du Abläufe, Produktlogik, Tutorials oder Onboarding mit Bildern und Sprecher erklären, ist mint explainer der bessere Weg. Geht es um Kennzahlen, Listen und Botschaften im exakten Corporate Design, nimm mint motion design.
03 Erste Schritte
Hier entsteht ein Film einmal von vorn bis hinten. Bei jedem Schritt siehst du, was du tust, was mint tut und wo die typischen Fehler liegen.
Beispiel: Nordwerk ist eine erfundene Firma: ein Maschinenbauer mit 4.000 Mitarbeitenden, der Servicetechnikerinnen und Servicetechniker sucht. Das HR-Team will einen Recruiting-Film von 60 Sekunden für die Karriereseite und eine Fassung im Hochformat für Social Media. Alle Namen und Details in diesem Kapitel sind erfunden.
1. Briefing: Zweck, Publikum und Grenzen
Ins Briefing gehört alles, was der Agent nicht erraten kann: wofür der Film da ist, wen er erreichen soll und was nicht passieren darf. Du kannst eine grobe Idee eingeben oder ein fertiges Skript. mint wertet den Text aus und leitet daraus Referenzen für Figuren, Orte und Look ab, die du prüfst und kommentierst.
So sieht der Unterschied aus:
- ✗ Schwach: „Wir brauchen einen emotionalen Recruiting-Film für Servicetechniker. Modern, authentisch, 60 Sekunden.“
- ✓ Stark: „Recruiting-Film für Servicetechnikerinnen und -techniker, 60 Sekunden, für Karriereseite und Social Media. Botschaft: Bei Nordwerk bist du die Person, auf die es ankommt, wenn eine Anlage steht. Ton ruhig und dokumentarisch, kein Pathos. Die Figur fährt allein raus und löst das Problem mit Können, nicht mit Heldengesten.“
Der zweite Text sagt auch, was der Film nicht sein soll: kein Pathos, keine Heldengesten. Für ein KI-Modell ist das mindestens so wichtig wie das Ziel.
Die ausgefüllte Vorlage für Nordwerk:
LOGLINE
Eine junge Servicetechnikerin fährt nachts zu einer stillstehenden
Abfüllanlage, findet den Fehler und ist am Morgen die, auf die sich
alle verlassen.
FIGUREN
Lena, 29, Servicetechnikerin bei Nordwerk. Schmales Gesicht,
dunkelblonde Haare im tiefen Zopf, kleine Narbe an der linken
Augenbraue. Dunkelgraue Arbeitsjacke mit orangem Kragen,
Schutzbrille auf der Stirn. Ruhig, konzentriert, spricht wenig.
Kemal, 52, Schichtleiter beim Kunden. Kräftig, grau melierter
Bart, blaue Arbeitsweste. Müde, skeptisch, am Ende erleichtert.
ORTE
Landstraße bei Nacht: Transporter, nasser Asphalt, Leitpfosten.
Abfüllhalle beim Kunden: Edelstahl, Neonlicht, stehende Förderbänder.
Parkplatz vor der Halle im Morgengrauen: Nebel, erstes Tageslicht.
LOOK UND LICHT
Dokumentarisch, ruhig, nah an den Figuren. Nachts kühles Licht
aus Neonröhren und Anzeigen, morgens warmes, flaches Licht.
Leichte Körnung, Kamera meist auf Schulterhöhe.
SZENENLISTE
1 – Handy leuchtet im dunklen Schlafzimmer – Nah – 4 s
2 – Transporter auf nasser Landstraße – Totale, Kamera steht – 5 s
3 – Lena betritt die stille Halle – Halbtotale von hinten – 6 s
4 – Kemal erklärt den Stillstand – Schuss-Gegenschuss, nah – 8 s
5 – Lena öffnet den Schaltschrank, misst – Detail auf Hände – 8 s
6 – Sie findet den Fehler, kurzer Blick zu Kemal – Nah – 6 s
7 – Bänder laufen wieder an – Halbtotale, langsame Fahrt – 8 s
8 – Morgengrauen, Lena am Transporter, Kemal nickt – Totale – 9 s
Abspann mit Stellenlink, im Schnitt gesetzt – 6 s
LÄNGE
60 Sekunden
FORMATE
16:9 für die Karriereseite, 9:16 für Social Media
TON UND STIMMEN
Off-Stimme Lena, Deutsch, leise und sachlich, innerer Monolog.
Ein Satz von Kemal. Musik reduziert: Klavier, tiefe Streicher.
NO-GOS
Keine Sicherheitsverstöße (Schutzbrille, Handschuhe und
Sicherheitsschuhe, wo nötig). Keine echten Kundenlogos.
Keine Heldenpose, kein Drohnenflug über das Firmengelände.
Tipp: Schreib die No-Gos konkret. „Nichts Peinliches“ hilft niemandem. „Keine Sicherheitsverstöße im Bild“ kann der Agent in jeden Bild-Prompt übernehmen, und du kannst es bei jeder Szene prüfen.
2. Skript: Logline, Charaktere und Szenen
Aus dem Briefing entsteht das Skript. Du hast zwei Wege: mint übernimmt dein vorhandenes Skript wörtlich, oder der Agent schreibt einen neuen Entwurf mit Logline, Charakteren und Szenen. In beiden Fällen bearbeitest du den Text frei, lässt einzelne Passagen neu schreiben oder verfeinerst ihn per Anweisung im Chat.
Die wichtigste Arbeit in diesem Schritt sind die Figuren. Was hier steht, wird später in jedem Bild-Prompt gebraucht.
- ✗ Schwach: „Lena, junge Technikerin, sympathisch, kompetent.“
- ✓ Stark: „Lena, 29, schmales Gesicht, dunkelblonde Haare im tiefen Zopf, kleine Narbe an der linken Augenbraue. Dunkelgraue Arbeitsjacke mit orangem Kragen, Schutzbrille auf der Stirn. Bewegt sich ruhig und sparsam.“
„Sympathisch“ und „kompetent“ kann ein Bildmodell nicht zeichnen, eine Narbe, eine Jackenfarbe und eine Frisur dagegen schon. Diese Details helfen dir außerdem, dieselbe Person in Szene 2 und in Szene 8 wiederzuerkennen.
Tipp: Figuren, die in mehreren Filmen vorkommen, legst du im Brand Kit unter Figuren an. Dasselbe gilt für Produkte, etwa eine Maschine, die in jedem Nordwerk-Film gleich aussehen soll.
Lies das Skript laut. Sätze, die auf dem Bildschirm gut aussehen, klingen gesprochen oft steif. Und prüfe die Länge: 60 Sekunden sind schneller voll, als man denkt. Der Skript-Längenrechner zeigt dir, wie lange dein Text gesprochen dauert.
3. Storyboard: ein Bild-Prompt je Szene
Aus dem Skript entwickelt mint das Storyboard: die Szenen, ihre Reihenfolge und einen Bild-Prompt je Szene. Diese Prompts sind die Bauanleitung für die Szenenbilder. Hier lohnt sich deine Aufmerksamkeit am meisten, weil sich jeder Fehler in Bild und Video fortsetzt.
Ein guter Bild-Prompt beantwortet fünf Fragen: Wer, wo, was passiert, wie steht die Kamera, woher kommt das Licht.
- ✗ Schwach: „Technikerin repariert Maschine in einer Fabrik, cinematic, hochwertig, 4K.“
- ✓ Stark: „Nah, Kamera auf Schulterhöhe leicht seitlich: Lena (29, dunkelblonder tiefer Zopf, dunkelgraue Arbeitsjacke mit orangem Kragen, Schutzbrille) misst mit einem Messgerät in einem offenen Schaltschrank. Kaltes Neonlicht von oben, das grüne Licht der Anzeige auf ihrem Gesicht. Im unscharfen Hintergrund stehende Förderbänder aus Edelstahl. Ruhige, dokumentarische Stimmung.“
Der schwache Prompt enthält drei Wörter, die nichts bewirken: „cinematic“, „hochwertig“ und „4K“. Die Auflösung legst du beim Export fest, nicht im Prompt. Der starke Prompt beschreibt Einstellung, Figur, Handlung, Licht und Hintergrund.
Diese Begriffe wirken in Bild-Prompts zuverlässig:
| Begriff | Wirkung |
|---|---|
| Totale | Ort und Figur im Verhältnis, gut für den Einstieg |
| Halbtotale | Figur ganz im Bild, Umgebung erkennbar |
| Nah | Kopf und Schultern, für Reaktionen |
| Detail | Hände, Werkzeug, Anzeige |
| Untersicht | Kamera von unten, die Figur wirkt stärker |
| Gegenlicht | Silhouette und Stimmung, weniger Detail im Gesicht |
Mehr zum Unterschied zwischen Einstellung und Szene steht im Glossar unter Shot und Szene.
Achtung: Prüfe in jedem Bild-Prompt, ob die Figur so beschrieben ist wie im Skript. Weicht ein Detail ab, etwa eine andere Jackenfarbe oder offene statt gebundener Haare, korrigiere es hier. Im fertigen Bild oder im Video ist die Korrektur aufwendiger.
4. Szenenbilder: Varianten prüfen und auswählen
Aus den Prompts erzeugt mint die Szenenbilder in deiner Markensprache, auf Wunsch mit mehreren Varianten je Szene. Du wählst aus, bearbeitest einzelne Bilder oder lässt weitere erzeugen, bis die Szene sitzt. Szenen, die schon passen, bleiben unberührt.
Prüfe jedes Bild mit derselben kurzen Liste:
- Figur: Ist es dieselbe Person wie in den anderen Szenen? Gesicht, Haare, Kleidung.
- Hände: Stimmt die Zahl der Finger, hält sie das Werkzeug plausibel?
- Schrift: Steht irgendwo Text im Bild? KI-Bilder geben Schrift nicht immer korrekt wieder.
- Logos: Sind fremde Marken zu sehen?
- No-Gos: Fehlt die Schutzbrille, wo sie hingehört?
- Anschluss: Passt das Licht zur Szene davor und danach?
Tipp: Sag im Regie-Chat neben dem, was fehlt, auch, was an einer Variante gut ist: „Variante 2, aber mit der Lichtstimmung aus Variante 3.“ So weiß der Agent, was bleiben soll.
Wenn alle Szenenbilder stehen, ist der beste Moment für eine Abstimmung. Exportiere das Storyboard als PDF und hol dir das Okay von HR und Kommunikation, bevor Ton und Video entstehen. Änderungswünsche am Standbild sind schnell umgesetzt. Dieselben Wünsche am fertigen Clip kosten dich eine neue Generierung.
5. Ton: Sprecher und Charakterstimmen
mint erzeugt Sprecher und Charakterstimmen mit ElevenLabs, passend zu deinen Szenen und in deiner Tonalität. Du wählst die Stimmen aus und hörst dir jede Zeile an. Der Ton gibt das Timing vor, an dem sich später Bilder und Schnitt ausrichten.
Für Nordwerk spricht Lena als Off-Stimme, Kemal hat einen Satz. Gesprochener Text braucht eine andere Sprache als geschriebener:
- ✗ Schwach: „Als Servicetechnikerin bei Nordwerk übernehme ich die Verantwortung für die Wiederherstellung der Anlagenverfügbarkeit bei unseren Kunden.“
- ✓ Stark: „Wenn bei einem Kunden alles steht, ruft man mich an. Dann fahr ich los.“
Wörter, die die Stimme falsch ausspricht, etwa Produktnamen, Abkürzungen oder Ortsnamen, trägst du ins Aussprache-Lexikon im Brand Kit ein. Stimmen kannst du vorab im KI-Stimmen-Check anhören. Mehr zu Sprechern und Musik steht unter KI-Stimmen und Musik.
Tipp: Plane Charakterstimmen so, dass sie auch ohne sichtbare Lippenbewegung funktionieren: als Off-Stimme, innerer Monolog, Telefonat oder Satz aus dem Hintergrund. Damit ist der Schnitt weniger anfällig.
6. Video: aus Bildern werden Einstellungen
Jetzt entstehen die Videoszenen, zum Beispiel mit Seedance. mint setzt die Einstellungen zu Szenen zusammen und steuert die Generierung so, dass jede Szene zum Skript passt. Du greifst ein, wo es nötig ist: am Prompt, an den Referenzen oder direkt am erzeugten Take. Das Prinzip dahinter erklärt der Glossarbeitrag Bild-zu-Video.
Die Kameraanweisung entscheidet hier über die Qualität:
- ✗ Schwach: „Dynamische Kamerafahrt, epische Bewegung, die Bänder laufen an.“
- ✓ Stark: „Kamera fährt langsam auf Schulterhöhe von links nach rechts an der Abfüllanlage entlang. Die Förderbänder setzen sich ruhig in Bewegung, Flaschen gleiten ins Bild. Lena steht rechts im Hintergrund unscharf und bewegt sich nicht.“
Drei Regeln für Bewegung:
- Eine Bewegung je Einstellung. Fahrt, Schwenk oder Zoom, aber nicht alles zugleich.
- Sag, was sich nicht bewegt. Sonst bewegt sich alles ein wenig.
- Bleib nah am Bild. Die Bewegung sollte aus dem Szenenbild heraus plausibel sein. Eine Figur, die im Standbild sitzt, springt in einem kurzen Clip nicht glaubwürdig auf und läuft quer durch die Halle.
Lange Szenen teilst du in mehrere kürzere Einstellungen. Videomodelle erzeugen Clips nur bis zu einer bestimmten Länge, und im Schnitt wirken mehrere Einstellungen ohnehin lebendiger als eine lange.
7. Editor: Feinschnitt mit Ton und Musik
Alle Takes, Tonspuren und die Musik landen im integrierten Editor. Hier machst du den Feinschnitt: Reihenfolge, Timing, Ton und Musik.
Ein guter Feinschnitt beginnt beim Ton. Leg zuerst die Off-Stimme an und schneide die Bilder auf ihren Rhythmus. Schneide Einstellungen eher zu früh als zu spät: Ein Bild, das eine Sekunde zu lang steht, bemerkt jeder.
Wenn der Schnitt steht, schick einen externen Review-Link an alle, die freigeben müssen. Sie geben jede Szene einzeln frei. So weißt du genau, welche Szene noch Arbeit braucht, statt eine Mail mit „bitte noch etwas emotionaler“ zu bekommen. Wie Rollen, Kommentare und Freigaben zusammenspielen, beschreibt die Seite Zusammenarbeit und Freigaben.
8. Export: MP4, FCPXML und Auflösung
Am Ende exportierst du als MP4 für die Ausspielung oder als FCPXML für die Übergabe an Premiere Pro und Final Cut. Beim Export kannst du auf 1080p oder 4K hochskalieren. Für Nordwerk heißt das: ein MP4 in 16:9 für die Karriereseite, eine Fassung in 9:16 für Social Media und ein FCPXML für die Schnittabteilung, die den Abspann mit Stellenlink und Logo setzt. Alle Optionen im Überblick findest du unter Formate und Export.
Wichtig: Prüfe vor der Veröffentlichung, wie du den Film als KI-generiert kennzeichnest. Die Kennzeichnung legst du einmal im Brand Kit fest. Hintergründe zu EU AI Act und Rechten an Inhalten stehen unter Verantwortungsvolle KI.
04 Werkzeugkasten
Hier schlägst du die Funktionen nach, die du bei cinematic am häufigsten brauchst. Am Ende steht, wo die Grenzen liegen.
Modelle je Schritt
mint setzt für jeden Produktionsschritt ein passendes Modell ein, alle in einem gemeinsamen Projektkontext. Figuren, Referenzen und Markenlogik stehen so in jedem Schritt bereit. Stand: Oktober 2026.
| Schritt | Wofür | Modelle und Formate |
|---|---|---|
| Skript und Prompts | Strategie, Skript, Bild-Prompts | Sprachmodelle im Projektkontext |
| Szenenbilder | Szenenbilder, Referenzen, Varianten | GPT Image, Nano Banana |
| Ton | Sprecher, Charakterstimmen, Timing | ElevenLabs |
| Video | Takes, Szenen, Bewegung | Seedance |
| Export | Ausspielung und Schnitt | MP4, FCPXML für Premiere Pro und Final Cut |
Für deine Arbeit heißt das: Du musst kein Modell selbst bedienen und keine Prompts zwischen Werkzeugen kopieren. Du beschreibst, was du sehen willst, und prüfst das Ergebnis.
Regie-Chat
Der Regie-Chat ist dein wichtigstes Werkzeug. Du gibst Anweisungen dort, wo die Arbeit passiert, und der Agent antwortet im Projektkontext. Gute Anweisungen haben drei Teile: welche Szene, was sich ändern soll, warum.
- ✗ „Kannst du das besser machen?“
- ✓ „Szene 6: Kamera näher an Lenas Gesicht, Kemal nur noch angeschnitten am Bildrand. Wir sollen sehen, dass sie den Fehler gefunden hat, bevor sie es sagt.“
Varianten
Für jedes Szenenbild kannst du mehrere Varianten erzeugen lassen und die beste auswählen. Varianten lohnen sich vor allem bei Schlüsselszenen: der erste Auftritt einer Figur, der Wendepunkt, das letzte Bild. Bei Übergangsszenen reicht oft die erste brauchbare Fassung.
Previsualisierung mit Storyboard und Szenenbildern
Für Pitches und Previsualisierung reicht oft der Stand nach Schritt 4: Storyboard mit Bild-Prompts, Szenenbilder mit Varianten und das Storyboard-PDF. Das klärt, ob eine Geschichte überhaupt trägt. Wenn ja, geht es im selben Projekt mit Ton, Videoszenen und Editor weiter.
Sprecher und Charakterstimmen
Ton entsteht mit ElevenLabs: ein Sprecher für die Erzählung und eigene Charakterstimmen für die Figuren. Im Brand Kit legst du eine Stimme je Sprache und ein Aussprache-Lexikon fest, damit Firmen- und Produktnamen in jedem Film gleich klingen.
Brand Kit: Figuren, Produkte und Regeln
Das Brand Kit sammelt alles, was über einen Film hinaus gilt: Logos, Farben, Icons, Mediathek, Intro und Outro, Stimmen, Aussprache-Lexikon, Musik, Schreibweisen, verbotene Begriffe, KI-Kennzeichnung sowie Figuren und Produkte. Für cinematic zählen vor allem die Figuren. Wer eine Recruiting-Reihe oder ein Microdrama in Folgen plant, legt die Hauptfiguren einmal an und nutzt sie in jedem Film.
Storyboard-PDF für die Abstimmung
Das Storyboard lässt sich als PDF exportieren. Es ist das richtige Dokument für Abstimmungen mit Menschen, die nicht in mint arbeiten: Geschäftsführung, Betriebsrat, Kundin oder Kunde der Agentur.
Review-Link mit Freigabe je Szene
Über einen externen Review-Link bindest du Prüferinnen und Prüfer auch außerhalb deines Teams ein. Sie geben jede Szene einzeln frei. Das verkürzt Feedbackrunden, weil klar ist, was steht und was noch offen ist.
FCPXML-Export für Premiere Pro und Final Cut
Neben dem MP4 exportiert mint cinematic eine FCPXML-Datei. Damit übernimmt deine Schnittabteilung oder Agentur den Film in Premiere Pro oder Final Cut, etwa für Abspann, Schrift, Logo oder eine Farbkorrektur.
Hochskalieren auf 1080p oder 4K
Beim Export skalierst du auf 1080p oder 4K hoch. Plane 4K, wenn der Film auf großen Bildschirmen läuft, zum Beispiel auf Messen oder bei Veranstaltungen.
Sprachen
cinematic produziert auf Deutsch, Englisch und Italienisch. Lege die Sprache im Briefing fest, damit Skript, Sprecher und Charakterstimmen von Anfang an passen.
Zusammenarbeit im Team
mint läuft im Browser, ohne Installation. Es gibt die Rollen Viewer, User und Company-Admin. Du siehst, wer gerade im Projekt arbeitet, und kommentierst Projekte und Referenzen direkt dort, wo sie entstehen. Hosting und Datenhaltung liegen in der EU. Einzelheiten stehen unter Sicherheit und Datenschutz.
Was mint (noch) nicht kann
Diese Grenzen solltest du kennen, bevor du planst:
- Keine Avatare in cinematic. cinematic erzählt mit Figuren in Szenen, nicht mit einer Moderation, die frontal in die Kamera spricht. Eine KI-generierte Figur als Moderatorin oder Moderator gibt es in mint nur in motion design.
- Keine Garantie für perfekte Hände und Schrift. KI-Bilder zeigen manchmal einen Finger zu viel, verdrehte Werkzeuge oder unleserliche Buchstaben. Dann erzeugst du nur die betroffene Szene neu, der übrige Film bleibt, wie er ist. Exakte Schrift wie Claim oder Stellenlink setzt du besser im Schnitt.
- Clips nur bis zu den Grenzen der Videomodelle. Ein einzelner Clip hat eine begrenzte Länge, und komplexe Handlungen in einem Clip gelingen seltener als einfache. Längere Szenen baust du aus mehreren Einstellungen.
- Echte Personen und Orte nur mit Bedacht. KI-Bilder erfinden Gesichter und Schauplätze. Sollen echte Mitarbeitende, ein echtes Werk oder ein echtes Produkt erkennbar sein, plane das bewusst und kläre die Rechte vorher.
- Kein Ergebnis ohne Runden. Niemand kann versprechen, dass ein Film beim ersten Durchlauf fertig ist. Plane Runden ein, besonders beim ersten Projekt.
- Kein Einbett-Player und keine öffentliche API. Du exportierst MP4 oder FCPXML und spielst den Film über deine eigenen Kanäle aus.
05 Von gut zu großartig
Die Technik ist für alle gleich, den Unterschied machen Gewohnheiten. Diese sechs helfen Teams, die mit cinematic regelmäßig Filme produzieren, am meisten.
Sie schreiben das Ende zuerst
Bevor sie über die erste Szene nachdenken, wissen sie, mit welchem Bild und welchem Gefühl der Film endet. Bei Nordwerk ist es Kemals Nicken im Morgengrauen. Alle Szenen davor arbeiten auf dieses Bild hin. Ein Film ohne klares Ende wird beim Schnitt immer länger.
Sie bauen eine Figurenbibel
Erfahrene Teams beschreiben ihre Figuren einmal sorgfältig und ändern die Beschreibung danach nicht mehr. Wiederkehrende Figuren liegen im Brand Kit. Das ist die beste Versicherung gegen Figuren, die von Szene zu Szene anders aussehen.
Sie entscheiden am Standbild
Sie geben erst Video in Auftrag, wenn die Szenenbilder freigegeben sind. Das Storyboard-PDF geht vorher an alle, die mitreden. Diskussionen über Haarfarbe, Licht und Schauplatz finden am Bild statt, nicht am fertigen Clip.
Sie ändern eine Sache pro Runde
„Heller, näher und mit mehr Bewegung“ führt zu einem Ergebnis, bei dem niemand weiß, was gewirkt hat. Gute Teams ändern eine Sache, prüfen und gehen weiter. Das ist schneller, auch wenn es sich langsamer anfühlt.
Sie hören den Film, bevor sie ihn sehen
Sie lesen das Skript laut, hören sich die Off-Stimme vor dem Schnitt komplett an und schneiden dann auf den Ton. Ein Film mit gutem Ton und durchschnittlichen Bildern wirkt besser als umgekehrt.
Sie trennen Entwurf und Produktion
Für die Idee reichen ihnen Storyboard, Szenenbilder und das PDF, für den Film folgen Ton, Videoszenen und Editor. So klären sie zuerst die Geschichte und kümmern sich danach um Bewegung und Ton.
Für Serien: Microdramas mit wiederkehrenden Figuren
Microdramas leben von Spannung, Handlung und dem Cliffhanger am Ende jeder Folge. Für die Produktion zählt vor allem, dass Figuren, Orte und Referenzen über viele Folgen wiedererkennbar bleiben. Teams, die das gut machen, gehen so vor:
- Figuren und Orte vor der ersten Folge festlegen. Hauptfiguren kommen ins Brand Kit, Orte und visuelle Referenzen in den Projektkontext. Jede Folge greift darauf zu.
- Jede Folge auf ihren Cliffhanger hin bauen. Das letzte Bild ist das wichtigste. Schreib es zuerst und prüfe es mit Varianten besonders genau.
- Abweichungen einzeln reparieren. Sieht eine Figur in einer Szene anders aus, erzeugst du genau diese Szene neu. Der Rest der Folge bleibt stehen.
- Kurz bleiben. Eine Folge erzählt einen Moment, nicht die ganze Geschichte.
Für Social: Hochformat, Varianten und Creator-Stil
Social Ads und UGC-Clips entstehen im Hochformat 9:16 und müssen in den ersten Sekunden greifen. Plane deshalb anders als für einen Kampagnenfilm:
- Der Einstieg entscheidet. Die erste Einstellung zeigt sofort das Produkt, die Figur oder die Frage, um die es geht. Eine ruhige Totale zum Ankommen kostet hier Reichweite.
- Varianten statt eines Films. Produziere zwei oder drei Einstiege mit denselben Figuren und Referenzen und teste, welcher trägt.
- Den Creator-Stil beschreiben. Für UGC-Clips gehören Handkamera auf Armlänge, natürliches Licht und direkte Ansprache in den Bild-Prompt. Begriffe wie „authentisch“ allein reichen nicht.
- Auch stumm verständlich. Viele schauen im Feed ohne Ton. Die Geschichte sollte auch dann aufgehen.
Für Agenturen: Pitch, Previsualisierung, Übergabe
Agenturen setzen cinematic an zwei Stellen ein. Im Pitch zeigen Szenenbilder und Storyboard-PDF der Kundin oder dem Kunden, wie sich die Idee anfühlt, bevor ein Drehtag geplant ist. In der Produktion übernimmt mint die Fleißarbeit, und die Kreation bleibt bei der Agentur. Der FCPXML-Export bringt den Film in den gewohnten Schnitt. Mehr dazu steht unter mint für Agenturen.
Dein nächster Schritt
Am schnellsten verstehst du cinematic an einem echten Thema aus deinem Haus. Bring zur Demo eine Idee mit, gern als ausgefüllte Briefing-Vorlage aus Kapitel 01. Wir zeigen dir, wie daraus Skript, Storyboard und erste Szenen werden, und sprechen über Abrechnung und Einführung in deinem Team. Fertige Filme siehst du vorab unter Beispiele.