Wozu ein Storyboard dient
Ein Skript beschreibt einen Film in Worten. Das Storyboard macht daraus ein sichtbares Konzept. Erst damit können Auftraggeber, Kreation und Produktion sicher sein, dass sie über denselben Film sprechen. Änderungen auf dem Papier sind deutlich einfacher als Änderungen am Set oder im Schnitt.
Ein Storyboard enthält je Szene typischerweise:
- ein Bild oder eine Skizze des Bildaufbaus
- den Sprecher- oder Dialogtext
- Hinweise zu Kamera, Einstellungsgröße und Bewegung
- Ton, Musik und Geräusche
- die ungefähre Dauer
Wie Szenen und einzelne Einstellungen zusammenhängen, erklärt der Eintrag Shot und Szene.
Beispiel: Freigabe eines Imagefilms
Ein erfundenes Beispiel: Die Marketingabteilung eines Energieversorgers plant einen Imagefilm. Bevor Budget für die Produktion fließt, müssen Vorstand, Kommunikation und Rechtsabteilung zustimmen. Ein Storyboard mit zwölf Szenen als PDF macht die Idee für alle greifbar. Einwände kommen so früh, solange sie noch wenig kosten.
Storyboards in mint
Bei mint cinematic ist das Storyboard ein fester Schritt: Aus dem Skript mit Logline, Charakteren und Szenen entsteht ein Storyboard mit Bild-Prompts je Szene. Danach folgen Szenenbilder in der Markensprache, mit Varianten zur Auswahl. Für Abstimmungen gibt es ein Storyboard-PDF, und über einen externen Review-Link gibst du jede Szene einzeln frei. Den nächsten Planungsschritt beschreibt der Eintrag Animatic.