Der Shot: die einzelne Einstellung
Ein Shot (deutsch „Einstellung“) beginnt mit einem Schnitt und endet mit dem nächsten. Er hat eine Einstellungsgröße, etwa Totale, Halbnah, Nahaufnahme oder Detail, und oft eine Kamerabewegung wie Schwenk, Fahrt oder Zoom. Ein Shot kann eine Sekunde dauern oder eine ganze Minute.
Die Szene: die Handlungseinheit
Eine Szene spielt an einem Ort und in einem zusammenhängenden Zeitraum. Wechselt der Ort oder springt die Zeit, beginnt eine neue Szene. Eine Szene besteht meist aus mehreren Shots: zum Beispiel eine Totale vom Werk, eine Nahaufnahme der Maschine und ein Detail auf das Display.
In Motion-Design-Filmen wird der Begriff etwas freier verwendet. Dort ist eine Szene meist ein inhaltlicher Abschnitt mit eigenem Layout, etwa eine Kennzahl oder eine Liste.
Beispiel: präzises Feedback in der Abnahme
Ein erfundenes Beispiel: In der Abnahme eines Recruiting-Films sagt die HR-Leiterin: „Der Anfang ist zu lang.“ Präziser wäre: „In Szene 1 den zweiten Shot streichen, die Totale vom Werk reicht.“ Wer in Shots und Szenen denkt, gibt Feedback, das sich direkt umsetzen lässt, und spart eine Korrekturrunde. Geplant wird beides im Storyboard.
Szenen in mint
mint arbeitet szenenweise. Bei mint cinematic entsteht aus dem Skript ein Storyboard mit Bild-Prompts je Szene, und im externen Review-Link gibst du jede Szene einzeln frei. Im KI-Agenten formulierst du Anweisungen im Projektkontext, zum Beispiel „Szene 4 ruhiger, mehr Fokus auf die Kennzahl“. Bei mint motion design dauert das Rendern rund 25 Sekunden je Szene.