Wofür B-Roll gebraucht wird
Der Begriff stammt aus der Zeit, als Filme auf zwei Rollen geschnitten wurden: Auf der A-Rolle lag das Hauptmaterial, auf der B-Rolle das ergänzende Bildmaterial. Heute meint B-Roll alle Aufnahmen, die das Hauptmaterial bebildern.
Im Schnitt hat B-Roll mehrere Aufgaben:
- Zeigen statt erzählen: Spricht jemand über die neue Fertigungslinie, sieht man sie.
- Schnitte verdecken: Kürzungen im Interview fallen nicht auf, wenn darüber ein anderes Bild läuft.
- Tempo: Wechselnde Bilder halten den Film lebendig.
- Kontext: Orte, Menschen und Details geben der Aussage einen Rahmen.
Wie einzelne Aufnahmen und Szenen zusammenspielen, erklärt der Eintrag Shot und Szene.
Beispiel: Archivmaterial neu nutzen
Ein erfundenes Beispiel: Ein Automobilzulieferer hat in den letzten Jahren viel Material gedreht: Werkshallen, Roboter, Teams bei der Arbeit. Für einen Recruiting-Film werden diese Aufnahmen als B-Roll unter den Sprechertext gelegt, ergänzt um animierte Kennzahlen zum Standort. Ein neuer Dreh ist nicht nötig, und der Film zeigt trotzdem den echten Betrieb.
Eigenes Material in mint
In mint lädst du eigene Bilder und Videos im Briefing hoch, als PNG, JPG, WebP, MP4, MOV oder WebM. Firmenfotos und eigenes Videomaterial verarbeitet mint im Markendesign zu einer Montage aus eigenem Material. Fotos kannst du außerdem per Bild-zu-Video in Bewegung setzen. Mehr dazu unter mint motion design.