Wie mint entstanden ist
In Projekten, Keynotes und Workshops hat Jacques Alomo über Jahre dasselbe Muster gesehen. Unternehmen brauchen immer mehr Bewegtbild: für den Rollout eines neuen Tools, eine Pflichtschulung, die Quartalszahlen, eine Recruiting-Kampagne oder einen Produktlaunch. Klassische Produktionen sind dafür oft zu langsam, zu teuer und schwer zu skalieren. Gleichzeitig sind starke KI-Modelle für Text, Bild, Stimme und Video entstanden. Sie bleiben aber meist einzelne Werkzeuge und ergeben noch keinen professionellen Produktionsprozess.
Daraus ist mint entstanden: eine Plattform, in der der ganze Weg vom Briefing bis zum fertigen Film zusammenläuft. Dabei automatisieren wir Filmproduktion nicht als Außenstehende: Dramaturgie, Gestaltung, Schnitt und Markenführung kennen wir aus der Praxis, und dieses Wissen steckt in den Abläufen von mint.
Kein reiner Videogenerator
mint ist kein weiteres allgemeines KI-Werkzeug, und Videogenerierung ist nur ein Teil des Systems. Den Unterschied macht der Produktionszusammenhang, der erhalten bleibt: Ein Bild gehört zu einer Szene, zu einem Stil, zu Referenzen und am Ende zu einer Timeline. Ein Voice-over bestimmt Timing, Szenenlänge und Schnitt und ist damit mehr als eine Audiodatei.
Dabei gilt: Der Agent produziert den Film, du führst Regie. Der KI-Agent übernimmt die aufwendigen Zwischenschritte, und du entscheidest mit deinem Team über Tonalität, Stil, Details und Freigabe.
Netto-Produktionszeit als Kennzahl
Unsere wichtigste Kennzahl ist die Netto-Produktionszeit, also die Zeit, in der ein Mensch wirklich aktiv an einem Film arbeitet. Ein Erklärfilm, der klassisch zwei bis vier Wochen dauert, entsteht mit mint in wenigen Stunden Netto-Produktionszeit. Im Pilotbetrieb von mint cinematic brauchte ein Erklärfilm von 1:15 Minuten zum Beispiel eine Stunde. Das ist ein Beispiel, keine Zusage.
Neben dem Tempo zählt für uns, dass Filme planbarer und günstiger werden und mit weniger Reibung zwischen Abteilungen, Agenturen und Freigaben entstehen. Öffentlich nennen wir als Richtwert Filme ab ca. 25 € pro Minute.
Was mint heute kann
mint hat drei Filmarten:
- mint motion design ist unser Schwerpunkt: Motion-Design-Filme im exakten Corporate Design, ideal für Kennzahlen, Prozesse, Listen und Botschaften.
- mint cinematic erzeugt Realfilm-Szenen mit Figuren, Orten, Licht und Kamerafahrten.
- mint explainer erzählt Erklärfilme mit KI-Bildern, KI-Videoclips und Sprecher.
Dazu kommen das Brand Kit mit Logos, Stimmen und Regeln, ein KI-Agent für die Regie im Chat und Werkzeuge für Review und Freigabe im Team. Wie das zusammenspielt, zeigt die Seite So funktioniert mint.
Für wen wir mint bauen
Wir bauen mint für Teams in Unternehmen und Agenturen im deutschsprachigen Raum, die regelmäßig Filme brauchen. Gelegentliche Experimente haben wir dabei bewusst nicht im Blick. Diese Teams müssen mehr Bewegtbild in kürzerer Zeit liefern. Nicht jeder wiederkehrende Film kann eine große externe Produktion sein, und Marke, Ton und Botschaft müssen über alle Filme hinweg stimmen.
In Unternehmen sind das Teams aus Marketing und Brand, HR und Recruiting, Learning & Development, interner Kommunikation sowie Vertrieb und Produkt. Ihnen ist wichtig, dass das Corporate Design gewahrt bleibt, dass Freigaben sauber laufen und dass Datenschutz und IT-Prüfung geklärt sind. Mehr dazu steht unter mint für Unternehmen.
Marketing- und Kreativagenturen arbeiten mit vielen Kundenmarken, in hohem Tempo und mit vielen Varianten. Bei ihnen bleibt die Kreation in der Agentur, mint nimmt Produktionsarbeit ab. Details stehen auf der Seite mint für Agenturen. Wer mint weiterverkaufen möchte, findet das Partnerprogramm.
Entwickelt in München
Unser Produkt- und Entwicklungsteam sitzt in München. Bei der Kernentwicklung arbeiten wir nicht mit Near- oder Offshoring. So behalten wir die Kontrolle über Code, Architektur und Sicherheitsprozesse, und die Wege zwischen den Menschen, die mint bauen, und denen, die damit arbeiten, bleiben kurz.
Netzwerk: MediaTech Hub Potsdam
mint ist Teil des MediaTech Hub Potsdam, der Medien, Technologie und Unternehmertum verbindet. Dort bekommen wir ehrliches Feedback, Kontakte zu Unternehmen und Pilotmöglichkeiten, und wir tauschen uns mit anderen Gründerinnen und Gründern über Markteintritt, Teamaufbau und Produktfokus aus. So gleichen wir mint laufend mit dem Markt ab, über das eigene Team hinaus.
Woran wir arbeiten
Einige Themen stehen als Nächstes auf unserer Roadmap. Sie sind noch nicht verfügbar, und auf dieser Website beschreiben wir als Funktion nur, was mint heute kann.
- Sprachfassungen: Fertige Filme sollen sich einfacher in andere Sprachen übertragen lassen, mit gleichbleibender Stimme und wenig Handarbeit.
- Formate in Serie: Produktionslogik für Filme, die in größerer Stückzahl entstehen, etwa Schulungsreihen, Produktvideos, Social-Formate und Microdramas.
- Mehr Agent: Du beschreibst, was du erreichen willst, und mint leitet daraus die Produktionsschritte ab. Dabei zeigt mint offen, was passiert.
- HR und Learning: Einfache Screencasts oder Rohaufnahmen von Mitarbeitenden sollen sich strukturiert und gestaltet in Trainings- und Erklärvideos verwandeln lassen.
Was davon wann kommt, besprechen wir gern in der Demo.
mint und creamAI aus einer Firma
mint und creamAI stammen aus derselben Firma, der creamlabs AI GmbH. creamAI ist die breitere Plattform: ein europäisches Enterprise-Werkzeug, mit dem kreative Teams und Marketingabteilungen generative KI strukturiert für Text, Bild und gemeinsames Team-Wissen nutzen. mint ist spitzer und konzentriert sich ganz auf die Produktion von Filmen.
Beide nutzen dieselbe Basis-Infrastruktur. Für dich heißt das: Plattform und dauerhafte Datenhaltung liegen in der EU, es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, und Kundendaten werden nicht für Modelltraining genutzt. Die Einzelheiten stehen auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.
„creamAI und die Academy haben uns geholfen, unsere KI-Projekte auf das nächste Level zu heben. Die Unterstützung von Jacques und seinem Team war dabei von unschätzbarem Wert.“
– Christine Tine Brand, Global Head of Design, Roland Berger (über creamAI)
Wie wir arbeiten
Ein paar Grundsätze ziehen sich durch das ganze Produkt:
- Menschen entscheiden, die KI produziert. Jede Folie und jeder Text bleibt frei bearbeitbar, und veröffentlicht wird nur, was dein Team freigibt.
- Fachlogik in jedem Schritt. Wir bauen einen Produktionsprozess mit echter Fachlogik vom Styleguide bis zum Schnitt, keine Oberfläche um ein einzelnes Sprachmodell.
- Nah an den Teams, die mint nutzen. Viele Kunden begleiten wir beim Start persönlich, damit wir verstehen, wo im Alltag der größte Hebel liegt. Wünsche hören wir genau an, und wir entscheiden bewusst, was ins Kernprodukt gehört.
- Offen über Grenzen. Wir sagen, was mint kann und was nicht. Wo heute noch Grenzen liegen, etwa bei der Herkunft der stärksten Videomodelle, steht es auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.
Deine Inhalte behandeln wir als deine Inhalte. Wie wir mit KI-Kennzeichnung, Rechten und Kontrolle umgehen, beschreibt die Seite Verantwortungsvolle KI.
Auf Bühnen und in den Medien
Jacques Alomo spricht regelmäßig über KI in Film, Kreativwirtschaft und Unternehmen, unter anderem auf der Berlinale, dem DokFest und dem Filmfest München, den Medientagen München, der MCBW und an Hochschulen wie der HFF München, der Filmuniversität Babelsberg und der Hamburg Media School. Im Juli 2026 hat er mint im Interview mit dem StartupValley Magazin vorgestellt. Kurzprofil, Fakten und Interviewthemen stehen auf der Seite Presse. Mehr zur Person findest du auf jacquesalomo.com und auf LinkedIn.
Standort und Kontakt
creamlabs AI GmbH
Amalienstr. 71
80799 München
Am schnellsten lernst du uns in einer Demo kennen: 15 Minuten per Video-Call, gern mit deinem eigenen Material. Alle Wege zu uns stehen auf der Seite Kontakt.