Ein Erklärvideo soll eine Sache verständlich machen: wie ein Produkt funktioniert, wie ein neues Tool bedient wird oder warum eine Regel gilt. mint explainer erzählt solche Themen mit KI-Bildern, KI-Videoclips und einem Sprecher. Du lieferst das Thema, mint baut daraus Szene für Szene den Film.
Wie mint explainer erzählt
explainer erzählt in Bildern. Wo eine Folie nur Stichpunkte zeigt, entsteht hier eine Szene: die Kollegin am Empfang, die Maschine in der Halle, der Bildschirm mit dem neuen Formular. KI-Videoclips bringen Bewegung in diese Bilder, ein Sprecher führt durch den Film.
Damit eignet sich explainer für Produktlogik, Tutorials, Schulungen und Onboarding, also für Themen, bei denen Menschen etwas verstehen und danach anders handeln sollen. Statt Folienbergen bekommt dein Publikum etwas zu sehen.
Beispiel: Ein erfundener Versicherer mit 4.000 Mitarbeitenden führt ein neues Schadenportal ein. Statt einer Folienschulung erklärt ein zweiminütiger Film in Bildern, wie ein Fall angelegt, geprüft und abgeschlossen wird.
Ein Motiv, acht Kategorien
Die Bibliothek von explainer umfasst fast 400 Bildstile in acht Kategorien, von Illustration bis Foto-Look:
- Live Action: fotografische Looks, von natürlichem Licht bis zur blauen Stunde.
- Design 3D: flache Vektorgrafik, Isometrie, Knete, Papier und Low Poly.
- Drawing, Painting und Digital Painting: Skizze und Linie, Aquarell und Öl, gemalte Illustration mit Licht und Tiefe.
- Comics, Anime und Cartoon: klare Konturen, Panels und Figuren mit einfachen Formen.
Wie stark ein Stil die Wirkung verändert, zeigt das Bild unten: dieselbe Erfinderin mit ihrem Aufziehroboter, einmal in jeder Kategorie.

Du wählst den Stil, der zu Thema und Publikum passt: eine ruhige Linienzeichnung für eine Pflichtschulung, ein fotografischer Look für ein Produkt, das echt wirken soll, ein Cartoon für einen Willkommensfilm in einfacher Sprache. Ein einheitlicher Stil hält die Bildsprache eines Films zusammen. Für Reihen, etwa ein Onboarding in mehreren Folgen, legst du einen Stil fest und bleibst dabei.
Tipp: Lass eine typische Szene in drei Stilen erzeugen, bevor du dich festlegst. Der Vergleich am selben Motiv sagt mehr als jede Stilbeschreibung.
Logos, Farben, Intro und Outro, Schreibweisen und verbotene Begriffe hinterlegst du im Brand Kit. Dort liegen auch Figuren und Produkte, die in deinen Filmen auftauchen sollen.
So entsteht ein Erklärvideo
explainer folgt demselben Ablauf wie mint cinematic: Briefing, Skript, Storyboard, Bilder, Ton, Video, Editor, Export. Am Anfang steht dein Briefing, als Idee oder als fertiges Skript. Aus einer Idee entsteht ein Skript, aufgeteilt in Szenen. Wie ein gutes Erklärskript aufgebaut ist, zeigt der Ratgeber Erklärfilm-Skript schreiben.
Im Storyboard bekommt jede Szene einen Bild-Prompt, daraus erzeugt mint die Bilder im gewählten Stil. Hier lohnt sich der genaue Blick, denn alles Weitere baut darauf auf. Dann kommt der Sprecher, danach werden aus den Bildern KI-Videoclips. Den letzten Schliff bekommt der Film im Editor. Änderungen machst du dort selbst oder gibst sie dem KI-Agenten, zum Beispiel „Szene 3 kürzer, die Kamera näher an den Bildschirm“.
Tipp: Schreib im Briefing auf, was dein Publikum nach dem Film tun soll. Daran lässt sich jede Szene messen: Hilft sie dabei, oder kann sie weg?
Stunden statt Wochen
Ein Erklärfilm dauert klassisch zwei bis vier Wochen. Mit mint sind es wenige Stunden Netto-Produktionszeit, also reine Arbeitszeit am Film. Die beiden Filme auf dieser Seite stammen aus dem Pilotbetrieb: Der Erklärfilm: Kleopatra ganz oben ist 1:15 Minuten lang und brauchte eine Stunde, der Produkt-Erklärfilm mit 1:36 Minuten brauchte 115 Minuten. Abstimmungen mit Fachabteilung und Freigaben kommen dazu. Das sind Beispiele und keine Zusage. Wie sich das gegenüber einer Agentur rechnet, zeigt der Vergleich KI oder Erklärfilm-Agentur.
mint explainer arbeitet auf Deutsch, Englisch und Italienisch. Stimmen je Sprache und ein Aussprache-Lexikon für Produktnamen und Fachbegriffe legst du im Brand Kit fest.
Wann explainer, wann motion design, wann cinematic?
Alle drei Filmarten von mint können erklären, sie gehen nur verschieden vor.
- explainer erzählt mit Bildern und Szenen. Er passt, wenn dein Thema anschaulich werden muss: ein Ablauf im Lager, ein Gespräch mit Kunden, ein Produkt im Einsatz.
- mint motion design arbeitet mit typografischen Motion Graphics im exakten Corporate Design. Das passt zu Kennzahlen, Prozessen, Listen und Botschaften, etwa zu Quartalszahlen oder zum Rollout eines neuen Tools.
- mint cinematic wirkt wie ein gedrehter Film, mit Figuren, Orten und Kamerafahrten.
Als Faustregel: Steckt dein Inhalt schon fast vollständig in einer guten Präsentation, passt motion design meist besser. Braucht er Bilder, die es noch nicht gibt, nimm explainer. Musst du echte Klickwege in deiner Software zeigen, ist motion design mit eigenem Bild- und Videomaterial der sichere Weg, denn KI-Bilder geben Oberflächen und Schrift nicht zuverlässig wieder.
Wie lang ein Erklärvideo sein sollte, beantwortet der Ratgeber Wie lang sollte ein Erklärfilm sein?. Für den Einstieg in die Arbeit mit explainer gibt es den Leitfaden für Erklärfilme.
