Was ein gutes Social-Media-Video ausmacht
Im Feed entscheidet sich in den ersten Sekunden, ob jemand weiterscrollt. Ein B2B-Clip sollte deshalb sofort sagen, worum es geht, mit einer überraschenden Zahl, einer Frage oder einer klaren Behauptung. Für einen langsamen Logo-Aufbau ist am Anfang kein Platz.
Für den stummen Feed bauen
Viele sehen Videos im Feed zunächst ohne Ton. Ein Social-Clip muss deshalb auch stumm funktionieren. Bei Motion Design steht die Botschaft als Typografie im Bild, und der Sprecher ergänzt sie. Untertitel als SRT-Datei lädst du auf Plattformen hoch, die sie unterstützen.
Drei Einstiege, die im B2B funktionieren
- Die Zahl: „62 Prozent unserer Aufträge kommen inzwischen aus dem Ausland.“ (erfundenes Beispiel)
- Die Frage: „Wie lange dauert bei euch eine Freigabe?“
- Der Widerspruch: „Mehr Meetings machen Projekte nicht schneller.“
Alle drei funktionieren als Typografie im ersten Bild und brauchen keinen Ton. Der Rest des Clips muss dann einlösen, was der Einstieg verspricht.
Format und Länge nach Kanal
Die Werte sind Richtwerte aus der Praxis, die Plattformen selbst schreiben sie nicht vor:
| Kanal | Format | Länge als Richtwert |
|---|---|---|
| LinkedIn-Feed | 1:1 oder 9:16 | 20 bis 60 Sekunden |
| Instagram Reels und Stories | 9:16 | 15 bis 30 Sekunden |
| YouTube | 16:9 | ab einer Minute |
| YouTube Shorts | 9:16 | unter einer Minute |
Was die Seitenverhältnisse bedeuten und wie sie sich auf Layouts auswirken, erklärt das Glossar unter Seitenverhältnis.
Serie statt Einzelstück
Social Media belohnt Regelmäßigkeit. Ein festes Format, etwa „Die Zahl der Woche“, erkennt dein Publikum nach wenigen Folgen wieder. Mit einem Motion-Styleguide sieht jede Folge gleich aus, auch wenn verschiedene Leute sie bauen. Wie du solche Reihen planst, steht unter Videos automatisch erstellen.
Freigaben im Social-Tempo
Social Media verträgt keine Freigabeschleifen über zwei Wochen. Lege fest, wer welche Art von Clip freigeben darf, und halte die Runde klein. In mint kommentieren Beteiligte direkt mit Zeitmarke am Clip, statt Screenshots per Mail zu schicken. Für wiederkehrende Formate reicht nach den ersten Folgen meist eine einzige Freigabe.
Typische Fehler bei Social-Media-Videos
- Querformat einfach beschnitten: Wird ein 16:9-Film auf 9:16 zugeschnitten, fehlen Text und Logo. Jedes Format braucht eigene Layouts.
- Zu viel Text auf einmal: Ein Gedanke pro Einblendung. Die automatische Prüfung meldet zu kurze Lesezeit.
- Langes Intro: Fünf Sekunden Logo-Animation, bevor etwas passiert, kosten Zuschauer. Das Logo gehört ans Ende oder klein in die Ecke.
- Kein Ziel: Ein Clip ohne Aufforderung, etwa zum Kommentar, zur Website oder zur Bewerbung, erzeugt Aufrufe, aber keine Wirkung.
Checkliste für deinen Clip
- die eine Aussage des Clips
- Einstieg für die ersten Sekunden
- Kanal, Format und Länge
- funktioniert der Clip ohne Ton?
- Untertitel als SRT für die Plattform
- Aufforderung am Ende
- Freigabe: wer, bis wann
Wie mint Social-Teams und Agenturen hilft
Social Media verlangt Tempo. mint baut Clips aus einem Briefing, rendert jede Szene in rund 25 Sekunden und liefert alle drei Formate. Mit dem KI-Agenten feilst du im Chat nach, bis der Clip sitzt. Im Editor kannst du außerdem jede Folie und jeden Text direkt ändern.
Für Marketingteams zählt vor allem, dass jeder Clip dem Corporate Design entspricht, egal wer ihn baut. Mehr dazu unter Videos für Marketing und Brand. Agenturen legen je Kundenmarke einen Styleguide an und produzieren Varianten für Tests und Kundenfreigaben, siehe mint für Agenturen.
Was Kinetic Typography ist und warum sie im Feed funktioniert, erklärt das Glossar. Für Social Ads mit Figuren, Orten und Kamerafahrten gibt es mint cinematic. Als Beispiel aus dem Pilotbetrieb entstand damit ein Social-Clip von 33 Sekunden in rund einer Stunde Netto-Produktionszeit.
Für Event-Rückblicke und Einblicke hinter die Kulissen lädst du eigene Fotos und Handyvideos hoch. mint verarbeitet sie im Markendesign, so dass auch spontanes Material wie ein Teil deines Auftritts aussieht.
Tipp: Exportiere jeden Clip direkt in allen drei Formaten, auch wenn du ihn zunächst nur auf einem Kanal postest. Kommt er gut an, nutzt du ihn ohne neue Runde auf weiteren Kanälen.