Ob ein Film professionell wirkt, hängt mindestens so stark am Ton wie am Bild: an einer Stimme, die zur Marke passt, an Musik, die nicht stört, und an Produktnamen, die richtig klingen. In mint gehört all das zur Produktion, ein Tonstudio musst du dafür nicht buchen.
KI-Stimmen von ElevenLabs
Für den Sprecher nutzt mint KI-Stimmen von ElevenLabs. Welche Sprachen zur Wahl stehen, hängt von der Filmart ab:
| Filmart | Sprachen | Besonderheit |
|---|---|---|
| mint motion design | Deutsch, Englisch, Französisch | mit Emotion und Betonung |
| mint cinematic | Deutsch, Englisch, Italienisch | Sprecher und Charakterstimmen für Figuren |
| mint explainer | Deutsch, Englisch, Italienisch | Sprecher für Erklärfilme |
Mit Emotion und Betonung klingt der Sprecher, als meine er, was er sagt. Eine Kennzahl im Quartalsfilm darf Gewicht haben, ein Willkommensgruß im Onboarding soll freundlich klingen. Im Brand Kit legst du für jede Sprache eine feste Stimme fest. So klingen alle Filme deiner Marke wiedererkennbar.
Sprechertext: wörtlich, geglättet oder frei
Bei mint motion design entscheidest du, wie mit deinem Text umgegangen wird. Entweder übernimmt mint ihn wörtlich, zum Beispiel wenn die Rechtsabteilung jede Formulierung freigegeben hat. Oder mint glättet ihn, damit er sich besser sprechen lässt. Oder mint formuliert frei aus deinem Briefing. Wie lang ein Text gesprochen wird, schätzt du vorab mit dem Skript-Längenrechner.
So schreibst du einen Text, der gut klingt
Eine KI-Stimme kann nur so gut sprechen, wie der Text es zulässt. Ein paar Gewohnheiten helfen:
- Kurze Sätze: Ein Gedanke pro Satz. Was beim Lesen funktioniert, ist beim Hören oft zu lang.
- Zahlen wie gesprochen: „rund drei Millionen“ statt „2.987.450“, wenn die genaue Zahl nicht zählt.
- Abkürzungen klären: Was der Sprecher anders aussprechen soll, gehört ins Aussprache-Lexikon.
- Pausen einplanen: Nach einer wichtigen Kennzahl darf der Film kurz Luft holen.
Aussprache von Namen und Abkürzungen festlegen
KI-Stimmen sprechen Produktnamen, Abkürzungen und Eigennamen nicht immer so aus, wie deine Marke es tut. Dafür gibt es im Brand Kit ein Aussprache-Lexikon. Dort hältst du einmal fest, wie „NordFlow“ oder „ESG“ klingen soll. Diese Angabe gilt dann für deine Filme, und du musst sie nicht in jedem Projekt neu korrigieren.
Eigene Sprachaufnahme statt KI-Stimme
Manchmal soll eine bestimmte Person sprechen: die Geschäftsführung beim Quartalsupdate oder ein Profisprecher, der deine Marke seit Jahren begleitet. Dann lädst du eine eigene Sprachaufnahme hoch und nutzt sie statt der KI-Stimme.
Musik: KI oder Markenmusik
Du lässt KI-Musik erzeugen oder nutzt eigene Markenmusik, die du im Brand Kit hinterlegst. In beiden Fällen wird die Musik unter dem Sprecher automatisch leiser. Du musst keine Lautstärken von Hand anpassen, und jedes Wort bleibt verständlich.
Untertitel als SRT-Datei
Viele Menschen schauen Videos ohne Ton, im Großraumbüro, in der Bahn oder im Feed. Darum bekommst du Untertitel als SRT-Datei. Du lädst sie zusammen mit dem MP4 auf YouTube, LinkedIn oder ins Intranet. Welche Formate es sonst gibt, steht unter Formate und Export.
Eine Sprache je Film
Bei mint motion design wählst du die Sprache je Film. Automatische Sprachfassungen gibt es nicht. Brauchst du denselben Film auf Deutsch und Englisch, produzierst du ihn aus demselben Briefing in beiden Sprachen. Jede Fassung prüfst du dann einzeln, bevor sie rausgeht.
Stimmen vorab hören
Wie ein Satz deiner Marke mit einer KI-Stimme klingt, hörst du im kostenlosen KI-Stimmen-Check. Du gibst bis zu 50 Zeichen Text ein und wählst eine Stimme, eine zufällige Emotion kommt dazu. Mehr zum Begriff liest du im Glossar unter Voice-over.