Von der Skizze zur Previs
Previsualisierung stammt aus der Filmproduktion. Für aufwendige Szenen mit Stunts oder visuellen Effekten werden Kamerawege, Bewegungen und Bildausschnitte vorab simuliert, früher meist mit einfacher 3D-Software. So weiß das Team am Drehtag, welche Einstellung es braucht.
Heute reicht Previs weit über Kinoproduktionen hinaus. Mit KI-generierten Bildern und Videoclips lassen sich Szenen in kurzer Zeit visualisieren, und Licht, Orte und Figuren kommen dem späteren Film dabei schon nahe. Die Stufen davor sind das Storyboard und das Animatic.
Wann sich Previs lohnt
- im Pitch, wenn eine Idee überzeugen muss
- vor einem Dreh, um Drehtage und Einstellungen zu planen
- bei Freigaben, wenn viele Beteiligte zustimmen müssen
- bei Kampagnen mit mehreren Varianten, um Richtungen zu vergleichen
Beispiel: Pitch einer Kampagnenidee
Ein erfundenes Beispiel: Eine Kreativagentur pitcht für einen Getränkehersteller eine Kampagne mit drei Spots. Statt Moodboards zeigt sie je Spot eine Previs mit Schlüsselbildern, Kamerafahrt und Musik. Der Kunde sieht die Idee, bevor ein Drehtag gebucht ist, und entscheidet sich für eine Richtung.
Previsualisierung mit mint
Für Previsualisierung reicht bei mint cinematic oft der Stand nach dem Storyboard: Bild-Prompts je Szene, Szenenbilder mit Varianten und ein Storyboard-PDF, bevor die Videoszenen entstehen. Später hilft ein externer Review-Link mit Freigabe je Szene bei der Abstimmung. Für die Übergabe an den Schnitt exportiert mint cinematic neben MP4 auch FCPXML für Premiere Pro und Final Cut. Was das für Pitches bedeutet, steht auf der Seite für Agenturen.