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Vergleich

KI-Videoproduktion oder klassischer Dreh: der Vergleich

Ein klassischer Dreh zeigt echte Menschen, Orte und Produkte. KI-Videoproduktion erzeugt Szenen, Grafik und Ton ohne Kamera. Beide Wege haben klare Stärken und lassen sich gut verbinden.

Stand Oktober 2026Angaben aus öffentlichen Quellen

KriteriummintKlassische Videoproduktion
GrundlageBriefing oder fertiges Skript, Motion-Styleguide und Brand KitKonzept, Drehbuch und Drehplan
BildquelleKI-generierte Szenen, Motion Design und eigenes MaterialAufnahmen mit Kamera, Licht und Ton am Set
Menschen im FilmKI-Figuren in Szenen bei cinematic; echte Personen über eigenes Foto- und Videomaterialechte Mitarbeitende, Darstellerinnen und Darsteller
Orte und ProdukteKI-Szenen in der Markensprache; echte Produkte über eigene Fotos und Videosechte Orte, Werke und Produkte vor der Kamera
AblaufBriefing, Skript, Storyboard, Szenenbilder, Ton, Videoszenen, Feinschnitt im Editor, ExportVorproduktion, Drehtage, Schnitt, Farbkorrektur, Tonmischung und Grafik
ÄnderungenSzenen einzeln neu erzeugen oder im Editor anpassenÄnderung im Schnitt oder Nachdreh
Varianten und FormateVarianten zur Auswahl bei Szenenbildern; motion design als 16:9, 9:16 und 1:1weitere Formate über Bildausschnitt und eigenen Schnitt
ÜbergabeMP4 und FCPXML für Premiere Pro und Final Cut, Hochskalieren auf 1080p oder 4KMaster-Dateien und Projektdaten nach Vereinbarung
AbstimmungStoryboard-PDF und externer Review-Link mit Freigabe je SzeneAbnahmen von Konzept, Rohschnitt und Feinschnitt
Wirkunggestaltete, inszenierte Bilder, wie gedreht wirkenddokumentarische Echtheit mit realen Menschen und Orten
KennzeichnungEinstellung zur KI-Kennzeichnung im Brand Kit; rechtliche Bewertung im Einzelfallin der Regel kein Thema, solange keine KI-Inhalte enthalten sind

Zwei Arten, einen Film zu machen

Lange gab es für Unternehmensfilme nur einen Weg: ein Konzept schreiben, ein Team buchen, drehen, schneiden. Heute kommt ein zweiter hinzu. KI-Videoproduktion erzeugt Szenen, Figuren, Orte, Grafik und Ton, ohne dass eine Kamera läuft. Der Dreh wird dadurch nicht überflüssig. Bei jedem Projekt stellt sich aber die Frage, was wirklich gedreht werden muss und was sich besser mit KI produzieren lässt.

Was der klassische Dreh leistet

Ein Dreh zeigt die Wirklichkeit. Die Geschäftsführerin spricht selbst, die Produktion läuft in der echten Halle, das Produkt ist das echte Produkt. Bei Testimonials, Werksreportagen, Event-Filmen und überall dort, wo Menschen aus dem Unternehmen erkennbar sein sollen, ist diese Echtheit durch nichts zu ersetzen.

Der Preis dafür ist Aufwand: Vorproduktion, Drehgenehmigungen, Team, Technik, Drehtage und Postproduktion. Änderungen nach dem Dreh sind nur im Schnitt möglich oder mit einem Nachdreh.

Was KI-Videoproduktion leistet

Mit mint cinematic entstehen KI-generierte Realfilm-Szenen mit Figuren, Orten, Licht und Kamerafahrten. Der Ablauf: Briefing oder fertiges Skript, Skript mit Logline, Charakteren und Szenen, Storyboard mit Bild-Prompts je Szene, Szenenbilder in der Markensprache mit Varianten zur Auswahl, Ton mit Sprecher und Charakterstimmen, Videoszenen zum Beispiel mit Seedance, Feinschnitt im Editor und Export. Die Sprachen sind Deutsch, Englisch und Italienisch.

Für Inhalte, die nicht gespielt werden müssen, gibt es mint motion design: Filme im exakten Corporate Design, mit Kennzahlen, Listen und Prozessen. Dort lassen sich auch eigene Fotos und Videos einbinden.

Beispiele aus dem Pilotbetrieb

Diese Netto-Produktionszeiten stammen aus dem Pilotbetrieb von mint cinematic. Sie zeigen Größenordnungen, keine Zusage:

FilmLängeNetto-Produktionszeit
Dokumentarisch15 Sekunden4 Stunden
Erklärfilm1:15 Minuten1 Stunde
Kampagne1:08 Minuten90 Minuten
Social-Clip33 Sekunden1 Stunde
Erklärfilm1:36 Minuten115 Minuten

Wann der klassische Dreh besser passt

  • Echte Menschen aus dem Unternehmen sollen erkennbar sein, etwa im Interview oder Testimonial.
  • Das echte Produkt, das echte Werk oder ein echtes Ereignis steht im Mittelpunkt.
  • Dokumentarische Glaubwürdigkeit ist wichtiger als Gestaltung.
  • Der Film soll ohne jede KI-Kennzeichnung auskommen.

Wann KI-Videoproduktion besser passt

  • Szenen wären schwer, teuer oder gar nicht zu drehen: andere Orte, andere Jahreszeiten, Zukunftsszenarien.
  • Eine Idee soll vor dem Dreh sichtbar werden, als Pitch oder Previsualisierung.
  • Es werden viele Varianten gebraucht, etwa für Social Ads oder Microdramas.
  • Recruiting-Storys oder Kampagnen sollen in der Markensprache erzählt werden, ohne Drehtage.

Dreh und KI kombinieren

In der Praxis ergänzen sich beide Wege. Drei typische Muster:

  1. Previs vor dem Dreh: In mint cinematic entstehen Storyboard und Szenenbilder je Szene, bevor Videoszenen erzeugt werden. Über das Storyboard-PDF stimmst du dich ab, bevor ein Drehtag gebucht wird.
  2. Eigenes Material im Markendesign: Vorhandene Firmenfotos und Videoaufnahmen werden in mint im Markendesign verarbeitet, Fotos lassen sich per Bild-zu-Video in Bewegung setzen.
  3. Übergabe an die Postproduktion: mint cinematic exportiert MP4 und FCPXML für Premiere Pro und Final Cut. So kann ein Schnittteam KI-Szenen mit gedrehtem Material verbinden. Hochskalieren auf 1080p oder 4K ist möglich.

Ein erfundenes Beispiel: Ein Energieversorger dreht für seinen Imagefilm echte Interviews mit Mitarbeitenden im Netzbetrieb. Die Szenen, die zeigen, wie eine Stadt im Jahr 2040 mit Energie versorgt wird, entstehen mit mint cinematic. Im Schnitt kommen beide Teile über FCPXML zusammen. Wie so ein Projekt aufgebaut ist, zeigt Imagefilm mit KI erstellen.

Planung, Abstimmung und Rechte

Auch die Abstimmung läuft unterschiedlich. Beim Dreh werden Konzept, Rohschnitt und Feinschnitt nacheinander abgenommen, und was am Drehtag nicht aufgenommen wurde, fehlt später. Bei mint cinematic lässt sich der Film schon vorher Szene für Szene prüfen: im Storyboard-PDF und über einen externen Review-Link mit Freigabe je Szene. Wer in Szenen und Einstellungen plant, gibt dabei präziseres Feedback. Mehr dazu steht im Glossareintrag Shot und Szene.

Bei Rechten unterscheiden sich die Wege ebenfalls. Beim Dreh braucht es Einwilligungen der gezeigten Personen und Genehmigungen für Drehorte. Bei KI-Szenen gibt es keine realen Darsteller, dafür stellt sich die Frage der Kennzeichnung. Werden eigene Fotos von Mitarbeitenden verarbeitet, gelten dieselben Einwilligungen wie beim Dreh.

Für die Entscheidung im Einzelfall helfen drei Fragen: Muss die gezeigte Person oder der gezeigte Ort echt sein? Brauchst du Varianten oder eine Vorschau, bevor Budget gebunden wird? Und wie oft soll der Film später angepasst werden?

Kennzeichnung und Verantwortung

Wer KI-generierte Szenen veröffentlicht, sollte die Kennzeichnung mitdenken. Nach Art. 50 des EU AI Act müssen insbesondere Deepfakes offengelegt werden. Im Brand Kit von mint gibt es dafür eine Einstellung zur KI-Kennzeichnung. Einen Überblick gibt der Glossareintrag KI-Kennzeichnung, die rechtliche Bewertung im Einzelfall gehört in die Rechtsabteilung.

Stand: Oktober 2026.

Filme aus mint

Alle Filme sind mit mint entstanden. Firmen und Personen sind frei erfunden. Alle Filmbeispiele

Actionszene in der WüsteMicrodrama & Action, dokumentarisch erzählt · 16:9 · 0:15
Generationen-Spot im HochformatPitchfilm und Previsualisierung · 9:16 · 0:10
Die Katze, die Pasta kochtSocial-Clip · 16:9 · 0:33

Häufig gestellte Fragen

Ersetzt KI den klassischen Videodreh?

Nein, beide lösen unterschiedliche Aufgaben. Für echte Menschen, Orte und Produkte bleibt der Dreh die erste Wahl. KI ergänzt ihn, etwa für Previsualisierung, Szenen, die sich schwer drehen lassen, und Filme in Serie.

Kann ich eigenes Drehmaterial in mint verwenden?

Ja. Firmenfotos und eigenes Videomaterial lädst du im Briefing hoch, mint verarbeitet sie im Markendesign. Fotos lassen sich zusätzlich per Bild-zu-Video in Bewegung setzen.

Wie lange dauert ein KI-Film mit mint cinematic?

Das hängt von Länge und Anspruch ab. Beispiele aus dem Pilotbetrieb von mint cinematic: ein Social-Clip von 33 Sekunden mit einer Stunde Netto-Produktionszeit, ein Kampagnenfilm von 1:08 Minuten mit 90 Minuten. Das sind Beispiele, keine Zusage.

Kann ich einen KI-Film im Schnittprogramm weiterbearbeiten?

Ja. mint cinematic exportiert neben MP4 auch FCPXML für Premiere Pro und Final Cut. So lässt sich der Film an eine bestehende Postproduktion übergeben.

Muss ich KI-generierte Szenen kennzeichnen?

Das hängt vom Einzelfall ab. Nach Art. 50 des EU AI Act müssen insbesondere Deepfakes offengelegt werden, also KI-Inhalte, die echt wirken und realen Personen, Orten oder Ereignissen ähneln. Im Brand Kit von mint gibt es eine Einstellung zur KI-Kennzeichnung, die rechtliche Bewertung klärst du mit deiner Rechtsabteilung.

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Beispielfilm · mint

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Briefing

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