Was ein Motion-Styleguide regelt
Ein klassisches Corporate-Design-Handbuch zeigt, wie Logo, Farben und Schriften auf Papier und Bildschirm aussehen. Für Video fehlt darin oft die Zeit. Ein Motion-Styleguide beschreibt, wie sich Texte, Formen und Bilder bewegen, wie schnell Szenen wechseln und welche Layouts in welchem Format gelten.
Typische Inhalte sind:
- eine Farbwelt mit klaren Rollen, etwa für Hintergrund, Akzent und Text
- Schriften und eine Typoskala mit festen Größen
- Layouts für Titel, Kennzahlen, Listen oder Vergleiche in 16:9, 9:16 und 1:1
- Übergänge und Bewegungsprinzipien, zum Beispiel weiche Blenden oder harte Schnitte
- Regeln für Kontraste, Mindestgrößen und Ränder
Ein Beispiel aus der Unternehmenspraxis
Ein erfundenes Beispiel: Ein Maschinenbauer mit 4.000 Mitarbeitenden lässt im Jahr Filme für Recruiting, Produktlaunch und Pflichtschulungen von drei verschiedenen Dienstleistern produzieren. Ohne Motion-Styleguide blendet jeder Film Kennzahlen anders ein, nutzt andere Übergänge und ein anderes Tempo. Mit einem gemeinsamen Regelwerk erkennt man die Marke auch dann, wenn das Logo noch gar nicht zu sehen ist.
Wie ein solcher Styleguide aufgebaut ist, beschreibt der Ratgeber Was genau ist ein Motion-Styleguide? ausführlich. Die Grundlage bleibt immer das Corporate Design deiner Marke.
Der Motion-Styleguide in mint
In mint ist der Motion-Styleguide der Ausgangspunkt für jeden Film mit mint motion design. Du legst ihn einmal an. Quellen können deine Website, Bilder, ein Video, eine Präsentation oder eine Kombination daraus sein. Hausschriften lassen sich hochladen, Folien als Layout-Vorlagen übernehmen. Das dauert etwa 60–90 Minuten. Danach entsteht jeder Film aus einem Briefing im gleichen Design. Wie das im Detail funktioniert, zeigt die Seite zum Motion-Styleguide.