Was beim Rendern passiert
In einem Videoprojekt liegen viele Bestandteile übereinander: Hintergründe, Texte, Grafiken, Bilder, Videoclips, Animationen, Sprecher und Musik. Solange das Projekt offen ist, sind das nur Anweisungen. Beim Rendern berechnet der Computer daraus jedes einzelne Bild des Films (bei 25 Bildern pro Sekunde sind das für eine Minute 1.500 Bilder) und fügt den Ton hinzu. Das Ergebnis ist eine Datei, die ohne das Projekt abspielbar ist.
Auflösung, Format und Codec
Beim Rendern wird festgelegt, wie der Film ausgegeben wird:
- Auflösung: zum Beispiel Full HD oder 4K
- Seitenverhältnis: 16:9, 9:16 oder 1:1
- Dateiformat und Codec: meist MP4 mit H.264 für die breite Nutzung
- Bildrate: zum Beispiel 25 oder 30 Bilder pro Sekunde
Je höher Auflösung und Komplexität, desto länger dauert das Rendern und desto größer wird die Datei.
Beispiel: Korrektur am Tag vor dem Launch
Ein erfundenes Beispiel: Am Tag vor einem Produktlaunch ändert das Produktmarketing eine Zahl im Film. In einer klassischen Produktion heißt das: Projekt öffnen, Zahl ändern, alles neu rendern, prüfen, hochladen. Ob die Korrektur rechtzeitig online ist, hängt davon ab, wie schnell dieser Kreislauf läuft und wie viele Formate dabei mitgerendert werden müssen.
Rendern in mint
mint läuft als Browser-basierte SaaS, eine Installation ist nicht nötig. Bei mint motion design dauert das Rendern rund 25 Sekunden je Szene. Exportiert wird MP4 in Full HD als 16:9, 9:16 und 1:1. Bei mint cinematic lässt sich auf 1080p oder 4K hochskalieren, zusätzlich gibt es FCPXML für Premiere Pro und Final Cut. Mehr dazu unter Formate und Export.