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Ratgeber · HR

So produzierst du einen KI-Film für HR

Ein KI-Film für HR entsteht in sieben Schritten: Ziel klären, Filmart wählen, Design festlegen, Briefing schreiben, Material einbringen, Entwurf schärfen und gemeinsam freigeben. Hier steht, worauf es bei jedem Schritt ankommt, im Recruiting genauso wie bei internen HR-Themen.

7 Min. LesezeitStand Oktober 2026

Backend Development at an Insurer – the Honest VersionStil Prisma Nacht · 16:9 · 1:13

Auf einen Blick: in 7 Schritten

  1. Ziel und Zielgruppe festlegenSchreib den Zweck des Films in einem Satz auf und kläre, wer ihn wo sieht und was danach passieren soll.
  2. Die passende Filmart wählenmint motion design für Fakten, Zahlen und Abläufe, mint cinematic für Recruiting-Storys mit Figuren und Orten, mint explainer für Szenen mit KI-Bildern.
  3. Das Corporate Design als Motion-Styleguide anlegenLege das Corporate Design einmal als Motion-Styleguide an und ergänze im Brand Kit Logos, Stimme, Aussprache und Schreibweisen.
  4. Ein Briefing schreibenHalte Kernbotschaft, Einstieg, Ziellänge, No-Gos und Quellen fest. Das Briefing ist der wichtigste Text der ganzen Produktion.
  5. Material und Sprechertext einbringenLade Fotos, Videos und Dokumente hoch und lege fest, ob der Sprechertext wörtlich, geglättet oder frei formuliert übernommen wird.
  6. Den Entwurf prüfen und nachschärfenPrüfe Fakten, Verständlichkeit und Aussprache und gib Änderungen im Regie-Chat oder direkt im Editor.
  7. Freigeben und in allen Formaten ausspielenSammle Kommentare mit Zeitmarke, gib die finale Fassung frei und exportiere MP4 in 16:9, 9:16 und 1:1 mit Untertiteln als SRT.

Recruiting-Kampagne für Auszubildende, neue Benefits, der Urlaubsantrag im neuen HR-Tool: HR braucht Filme für sehr unterschiedliche Zwecke. Lange hieß das Agentur, Dreh und viele Wochen Abstimmung. Mit KI produzierst du solche Filme im eigenen Team und im Corporate Design, bei Inhalt und Freigabe mit derselben Sorgfalt. Wie das mit mint aussieht, zeigen die Beispiele in den sieben Schritten unten.

Welche HR-Filme sich mit KI gut produzieren lassen

Je nach Anlass braucht ein HR-Film eine andere Machart. Eine erste Einordnung:

AnlassZiel des FilmsPassende FilmartTypisches Format
Stellenanzeige als VideoBewerbungen auslösenmotion design9:16 für Social Media, 16:9 für die Karriereseite
Benefits und ArbeitgeberleistungenLeistungen verständlich machenmotion design16:9 und 1:1
HR-Prozess wie Urlaub, Reisekosten oder ZielgesprächAblauf erklären, Rückfragen vermeidenmotion design oder explainer16:9
Recruiting-Story oder KulturfilmAtmosphäre und Haltung zeigencinematic16:9
Pflichtinformation, etwa Arbeitsschutz oder ComplianceWissen verlässlich vermittelnmotion design16:9

Schritt 1: Ziel und Zielgruppe festlegen

Ein HR-Film wird gut, wenn er genau eine Aufgabe hat. Schreib den Zweck in einem Satz auf, bevor du über Gestaltung nachdenkst. Zum Beispiel: „Nach dem Film wissen alle Mitarbeitenden, wie sie Urlaub im neuen Tool beantragen.“ Oder: „Pflegefachkräfte mit Berufserfahrung bewerben sich über die Karriereseite.“

Kläre danach drei Fragen:

  • Wer schaut? Bewerbende kennen dein Unternehmen kaum und sehen den Film oft auf dem Smartphone. Mitarbeitende kennen Tools und Abkürzungen, allerdings nur die eigenen.
  • Wo läuft der Film? Karriereseite, Social Media, Intranet, Teams-Kanal oder Bildschirm in der Kantine. Daraus folgen Format und Tonfrage. Wer im Großraumbüro oder unterwegs schaut, hat oft keinen Ton an, also gehören Untertitel dazu.
  • Was soll danach passieren? Bewerben, Antrag stellen, Benefit nutzen, Termin buchen. Diese Handlung steht am Ende des Films, klar und konkret.

Schritt 2: Die passende Filmart wählen

mint kennt drei Filmarten, und jede passt zu anderen HR-Themen. mint motion design setzt typografische Motion Graphics im exakten Corporate Design um. Das ist die richtige Wahl, wenn Zahlen, Abläufe, Listen und klare Botschaften im Vordergrund stehen: Urlaubstage, Benefits, der Bewerbungsprozess in vier Schritten.

mint cinematic erzeugt Realfilm-Szenen mit Figuren, Orten und Kamerafahrten und wirkt wie ein gedrehter Film. Das passt zu Recruiting-Storys, in denen ein Arbeitstag oder ein Berufsbild erlebbar werden soll. mint explainer erzählt mit KI-Bildern und Szenen und eignet sich gut für Schulungen und Onboarding.

Beispiel: Ein Maschinenbauer mit 4.000 Mitarbeitenden (erfundenes Beispiel) plant seine Ausbildungskampagne. Die Fakten zu Ausbildungsberufen, Standorten und Bewerbungsfrist laufen als kurze Clips mit mint motion design im Hochformat. Eine Story mit mint cinematic zeigt den ersten Tag in der Lehrwerkstatt.

Schritt 3: Das Corporate Design einmal als Motion-Styleguide anlegen

Damit HR-Filme aussehen wie der Rest deiner Unternehmenskommunikation, legst du einmal einen Motion-Styleguide an. mint liest dafür die Website, eine Präsentation, Bilder, ein Video oder eine Kombination daraus ein. Daraus entstehen Farbwelt mit Rollen, Schriften, Formensprache, Bildstil, Layouts für 16:9, 9:16 und 1:1 sowie Übergänge und Bewegungsprinzipien. Hausschriften lassen sich hochladen, und Folien aus der Employer-Branding-Präsentation kannst du als Layout-Vorlagen übernehmen. Ein neuer Styleguide entsteht in etwa 60 bis 90 Minuten und wird nur einmal angelegt.

Ins Brand Kit gehört, was HR immer wieder braucht: Logos, Intro und Outro, die Stimme je Sprache, ein Aussprache-Lexikon für Firmen- und Standortnamen sowie Schreibweisen und verbotene Begriffe. Gerade bei Stellenanzeigen lohnt sich eine feste Regel, wie in deinem Unternehmen gegendert wird und wie Berufsbezeichnungen geschrieben werden.

Tipp: Sprich vor dem ersten Film mit Brand oder Marketing. Oft gibt es den Styleguide schon, und HR nutzt ihn einfach mit. So sparst du Zeit, und Karriereseite und Kampagne passen zusammen.

Schritt 4: Ein Briefing schreiben

Das Briefing ist der wichtigste Text der ganzen Produktion. In mint besteht es aus Freitext, Kernbotschaft, No-Gos, Einstieg, Ziellänge und Quell-URLs. Bei HR-Filmen gehört Folgendes hinein:

  • Kernbotschaft in einem Satz: „Bei uns startest du mit 30 Urlaubstagen und einer festen Patin oder einem festen Paten.“
  • Einstieg: Womit beginnt der Film? Mit einer Frage, einer Zahl oder einer Situation aus dem Arbeitsalltag.
  • Ziellänge: Recruiting-Clips für Social Media kommen meist mit 20 bis 45 Sekunden aus, Benefit- und Prozessfilme mit 60 bis 120 Sekunden.
  • No-Gos: keine Versprechen, die nicht verbindlich sind, keine internen Abkürzungen im Recruiting, keine Gehaltsangaben ohne Freigabe.
  • Quellen: Link zur Stellenanzeige, zur Benefit-Seite im Intranet oder zur Prozessbeschreibung.

Wie ein vollständiges Briefing aussieht, zeigt der Ratgeber Film-Briefing schreiben mit einer Vorlage zum Kopieren. Welche Länge zu welchem Zweck passt, klärt der Artikel Wie lang sollte ein Erklärfilm sein?.

Schritt 5: Material und Sprechertext einbringen

Gib dem Film Inhalte, die es nur in deinem Unternehmen gibt. Eigene Bilder und Videos lädst du als PNG, JPG, WebP, MP4, MOV oder WebM hoch. mint verarbeitet Firmenfotos und eigenes Videomaterial im Markendesign, und Fotos lassen sich per Bild-zu-Video in Bewegung setzen. Dokumente wie die Benefit-Übersicht als PDF oder die Prozessbeschreibung als DOCX gibst du über den Chat-Agenten in den Film.

Beim Sprechertext entscheidest du, wie frei mint formulieren darf: wörtlich übernehmen, geglättet oder frei formuliert. Für Pflichtinformationen und alles, was arbeitsrechtlich geprüft wurde, wählst du „wörtlich“. Für Recruiting-Clips darf der Text freier werden.

Als Sprecher stehen KI-Stimmen von ElevenLabs auf Deutsch, Englisch und Französisch zur Verfügung, mit Emotion und Betonung. Wer lieber eine echte Stimme nutzt, etwa die der Ausbildungsleiterin, lädt eine eigene Aufnahme hoch. Musik kommt als KI-Musik oder als eigene Markenmusik dazu und wird unter dem Sprecher automatisch leiser. Mehr dazu auf der Seite KI-Stimmen und Musik.

Wichtig: Wenn echte Mitarbeitende zu sehen sind, hol vorher ihre Einwilligung ein, am besten schriftlich, und kläre, wie lange und wo der Film genutzt wird. Das gilt für Fotos genauso wie für Videos.

Filialleitung für Filiale 15Stil Retro Orange · 9:16 · 0:47

Schritt 6: Den Entwurf prüfen und nachschärfen

Aus Styleguide und Briefing erstellt mint einen ersten Entwurf. Den Feinschliff machst du im Regie-Chat mit dem KI-Agenten, etwa „Szene 3 ruhiger, die Zahl der Urlaubstage größer“, oder direkt im Editor. Jede Folie und jeder Text bleibt frei bearbeitbar. Eine automatische Qualitätsprüfung achtet auf Textüberlauf, Mindestschriftgröße, Lesezeit, Ränder und Farbsprünge. Das Rendern dauert rund 25 Sekunden je Szene, Änderungen siehst du also schnell.

Prüfe den Entwurf aus HR-Sicht mit dieser Liste:

  • Stimmen alle Fakten wie Fristen, Tage, Standorte und Ansprechpersonen?
  • Versteht jemand ohne Vorwissen jede Szene?
  • Ist die Handlung am Ende eindeutig?
  • Klingt der Text nach deinem Unternehmen und nicht nach Werbeprospekt?
  • Werden Namen, Standorte und Fachbegriffe richtig ausgesprochen?
  • Gibt es Untertitel, wenn der Film ohne Ton laufen wird?

Schritt 7: Freigeben und in allen Formaten ausspielen

HR-Filme durchlaufen oft mehrere Stellen: Fachbereich, Kommunikation, Rechtsabteilung und bei internen Themen manchmal auch den Betriebsrat. Kommentare mit Zeitmarke und Anhängen halten Feedback genau an der richtigen Stelle im Film fest, und die Fassungen V1, V2 und V3 bleiben nachvollziehbar. Alle Beteiligten bekommen eine passende Rolle: Viewer, User oder Company-Admin. Mehr dazu unter Zusammenarbeit und Freigaben.

Exportiert wird als MP4 in Full HD, in 16:9, 9:16 und 1:1. So bekommst du aus einem Briefing den Film für die Karriereseite, die Hochkant-Version für Social Media und die quadratische Fassung für den Feed. Untertitel gibt es als SRT-Datei. Wenn KI-generierte Inhalte gekennzeichnet werden sollen, hinterlegst du die KI-Kennzeichnung im Brand Kit. Unsere Haltung dazu steht unter Verantwortungsvolle KI, wie mint mit deinen Daten umgeht, unter Sicherheit und Datenschutz.

Typische Fehler bei HR-Filmen

  • Alles in einen Film packen. Zwölf Benefits in 90 Sekunden merkt sich niemand. Besser ist eine kurze Serie mit je einem Thema.
  • Werbesprache statt Klartext. „Spannende Aufgaben in einem dynamischen Umfeld“ sagt nichts, konkrete Beispiele aus dem Arbeitsalltag überzeugen mehr.
  • Interne Begriffe im Recruiting. Was intern selbstverständlich ist, verstehen Bewerbende nicht.
  • Kein Plan für Änderungen. Benefits, Fristen und Ansprechpersonen ändern sich. Weil jede Folie bearbeitbar bleibt, aktualisierst du den Film, statt ihn neu zu produzieren.

Weitere Anwendungsbeispiele findest du auf den Seiten Videos für HR und Recruiting und HR- und Recruiting-Videos erstellen. Für Filme rund um den ersten Arbeitstag gibt es einen eigenen Ratgeber: KI-Film fürs Onboarding produzieren.

Filme aus mint

Alle Filme sind mit mint entstanden. Firmen und Personen sind frei erfunden. Alle Filmbeispiele

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Häufig gestellte Fragen

Welche Filmart eignet sich für Recruiting-Videos?

Für Stellenanzeigen mit klaren Fakten wie Aufgaben, Standort und Bewerbungsweg passt mint motion design, weil es Text und Zahlen im exakten Corporate Design zeigt. Soll ein Berufsbild oder ein Arbeitstag erlebbar werden, eignet sich mint cinematic mit Figuren, Orten und Kamerafahrten. Beides lässt sich in einer Kampagne kombinieren.

Können echte Mitarbeitende im Film vorkommen?

Ja, über eigenes Material. Firmenfotos und eigene Videos verarbeitet mint im Markendesign, Fotos lassen sich per Bild-zu-Video in Bewegung setzen. Hol vorher die Einwilligung der gezeigten Personen ein und kläre, wie lange der Film genutzt wird.

In welchen Sprachen lassen sich HR-Filme produzieren?

Bei mint motion design sprechen die KI-Stimmen Deutsch, Englisch und Französisch. Die Sprache wählst du je Film, für eine zweite Sprache legst du also eine eigene Fassung an. mint cinematic und mint explainer arbeiten auf Deutsch, Englisch und Italienisch.

Wie lange dauert die Produktion eines HR-Films?

Der Motion-Styleguide entsteht einmal in etwa 60 bis 90 Minuten. Danach entsteht jeder Film aus einem Briefing, und das Rendern dauert rund 25 Sekunden je Szene. Wie lange es bis zur Freigabe dauert, hängt vor allem von deinen Abstimmungsrunden ab.

Wie steht es um den Datenschutz bei HR-Inhalten?

mint wird in der EU gehostet, die Daten liegen bei Hetzner in Deutschland. Es gibt einen Auftragsverarbeitungsvertrag und technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, und Kundendaten werden nicht für Modelltraining genutzt. Einzelheiten stehen auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.

Sieh dir mint mit deinem eigenen Material an.

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Für die Terminwahl nutzen wir den Kalender von Calendly. Er lädt erst, wenn du externe Medien erlaubst. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Beispielfilm · mint

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Briefing

Was mint daraus gemacht hat